Rund vier Monate ist es her, dass AMD die MI400-Reihe ankündigte, welche im Laufe dieses Jahres erscheinen soll. Dabei war der Chiphersteller um große Worte nicht verlegen. Als Ziel hat man sich gesetzt, Nvidia zu schlagen und untermauerte dies mit diversen technischen Daten. Ob das Vorhaben gelingen mag, steht aktuell noch in den Sternen.
„SemiAnalysis“ wertet die jüngsten Schritte von Nvidia aber als klare Reaktion auf die Entwicklungen bei AMD. Dem Portal ist aufgefallen, dass Nvidia die Speicherbandbreite der kommenden Vera Rubin-Plattform mehrfach nach oben schraubte. Ursprünglich wurden 13 TB/s angekündigt, was später auf 20,5 TB/s stieg und kürzlich noch einmal auf 22 TB/s geschraubt wurde. Damit würden die von AMD in Aussicht gestellten 19,6 TB/s des MI455X übertrumpft werden.
AMD sorgt für Aufmerksamkeit
Ob tatsächlich AMD für diese Nachjustierungen verantwortlich sein mag oder nicht, darüber lässt sich nur spekulieren. Nvidia würde es selbst dann nicht frei eingestehen, wenn es den Tatsachen entsprechen würde. Aufmerksamkeit konnte AMD aber in jedem Fall schon für sich erringen. Denn um die Umsätze in die Höhe zu katapultieren, muss der Konzern nicht einmal nach der Marktführerschaft streben.
Schon kleine Erfolge im KI-Segment könnten ausreichen, um die Bilanzen in bisher ungeahnte Höhen zu schrauben. Die Anleger scheinen wieder mehr Vertrauen auf ein solches Szenario zu entwickeln. Die AMD-Aktie legte am Mittwoch um 7,7 Prozent auf respektable 249,80 US-Dollar zu.
Advanced Micro Devices Aktie Chart
Nicht zu unterschätzen
In technologischer Hinsicht bleibt AMD der erste Verfolger von Nvidia, und vielleicht sollte die Aktie auch so behandelt werden. Zwar versprechend Hersteller viel, bevor ein Produkt die Märkte erreicht und Skepsis ist mit Sicherheit nicht verkehrt. Doch wenn es ein Unternehmen gibt, das in näherer Zukunft am Thron von Nvidia wenigstens kratzen kann, dann dürfte es mit einiger Wahrscheinlichkeit AMD sein.
Advanced Micro Devices-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Advanced Micro Devices-Analyse vom 22. Januar liefert die Antwort:
Die neusten Advanced Micro Devices-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Advanced Micro Devices-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 22. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Advanced Micro Devices: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
