Die Ernüchterung ist groß bei AMD. Die Aktie des Chipherstellers sackte gestern um satte 14 % ab und zog damit den gesamten Technologiesektor weiter nach unten. Der Grund ist schnell gefunden. Die Umsatzprognose für das laufende Quartal fiel schwächer aus als erhofft.
Dabei klangen die Jahreszahlen zunächst gar nicht so schlecht. Der Umsatz für das Gesamtjahr 2025 kletterte auf 34,6 Mrd. Dollar, verglichen mit 25,8 Mrd. Dollar im Vorjahr. Auch der Nettogewinn konnte von 1,6 Mrd. auf 4,3 Mrd. Dollar mehr als verdoppelt werden. Doch das reicht den Anlegern längst nicht mehr.
Die Erwartungen waren schlicht zu hoch gesteckt. Viele an der Wall Street hatten darauf spekuliert, dass AMD im KI-Geschäft deutlich stärker Fuß fassen würde. Diese Hoffnung hat sich nicht erfüllt. Die angekündigten Fortschritte im Bereich der künstlichen Intelligenz blieben hinter den Erwartungen zurück.
Gute Zahlen werden bestraft
Ben Barringer von Quilter Cheviot bringt es auf den Punkt. AMD wird dafür bestraft, dass die Ergebnisse nicht außergewöhnlich genug waren. Nach den Gerüchten über ein starkes Quartal hatten sich viele Investoren mehr erhofft. Jetzt folgt die Ernüchterung auf dem Fuß.
Die Rotation aus Technologiewerten setzt sich damit ungebremst fort. Seit dem 28. Januar haben Tech-Aktien rund 830 Mrd. Dollar an Marktwert verloren. Anleger fürchten, dass die explodierenden Kosten für KI-Investitionen nicht die erhofften Renditen bringen werden. AMD ist nun das nächste prominente Opfer dieser Entwicklung.
Für Investoren wird es jetzt eng. Die Stimmung im Sektor ist angespannt und weitere Kursrückgänge sind nicht auszuschließen. Wer auf eine schnelle Erholung hofft, könnte enttäuscht werden. Die Zeiten der bedingungslosen Tech-Euphorie scheinen vorerst vorbei zu sein.
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