AMD Aktie: Teurer Speicher drückt die PC-Nachfrage

Symbolbild, KI-generiert

AMD meldete für das dritte Quartal 2026 ein Umsatzplus im Rechenzentrumsgeschäft von 97 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Auf einen Blick:
  • AMD-Aktie verliert 4,6 Prozent
  • Halbleiterindex gibt 3,1 Prozent nach
  • PC-Auslieferungen sollen 2027 zweistellig sinken
  • Rechenzentrumserlöse steigen binnen Jahresfrist um 97 Prozent

AMD verliert heute 4,6% im schwachen Umfeld der Chipbranche. Laut Reuters sorgen sich Anleger, dass die Ergebnisse der US-Zwischenwahlen eine strengere Prüfung des Ausbaus der KI-Infrastruktur nach sich ziehen könnten. Der Bericht beschreibt damit einen politischen Belastungsfaktor für den gesamten Sektor, in dem auch AMD zu den nachgebenden Aktien zählt.

Der Philadelphia-Halbleiterindex fiel laut Reuters um 3,1%. Die Nachrichtenagentur führt die Schwäche der Chipwerte auf diese Befürchtungen der Investoren zurück.

Lisa Su warnt vor schwächerem PC-Markt

Einen unternehmensspezifischen Belastungsfaktor hatte AMD-Chefin Lisa Su am Dienstag benannt: Höhere Kosten für Speicher und Komponenten belasteten die PC-Nachfrage. AMD erwartet, dass die PC-Auslieferungen im Gesamtmarkt 2027 um einen zweistelligen Prozentsatz sinken.

Die Einschätzung bezieht sich auf die marktweiten Auslieferungen, nicht allein auf das Geschäft von AMD. Als Belastung für die Nachfrage nannte Su sowohl die Speicherpreise als auch die Kosten weiterer Komponenten.

Rechenzentrumsgeschäft wächst deutlich

Bei den gestern veröffentlichten Zahlen für das dritte Quartal 2026 meldete AMD einen Umsatz von 13,4 Milliarden $. Die Erlöse im Rechenzentrumsgeschäft wuchsen gegenüber dem Vorjahr um 97%.

Die Bruttomarge erreichte nach Unternehmensangaben 54%. AMD erzielte einen operativen Gewinn von 2,8 Milliarden $ und einen Nettogewinn von 2,4 Milliarden $.

Der verwässerte Gewinn je Aktie belief sich auf 1,46 $. Für das vierte Quartal 2026 prognostizierte AMD einen Umsatz von ungefähr 17 Milliarden $.

Für diese Umsatzprognose gab das Unternehmen eine Schwankungsbreite von plus oder minus 3% an. Die bereinigte Bruttomarge soll nach der Prognose ungefähr 55% erreichen.

Stand heute, 05. November: Advanced Micro Devices – Kaufen, halten oder verkaufen?

Wer in Advanced Micro Devices investiert ist oder einen Einstieg prüft, sollte die Lage jetzt neu bewerten. Die Gratis-Analyse vom 05. November gibt die klare Antwort – und zeigt, warum Abwarten gerade jetzt riskanter sein kann, als es wirkt.

Advanced Micro Devices: Gratis-Analyse (PDF) öffnen …

Disclaimer

Hinweis: Teile dieses Artikels wurden mithilfe Künstlicher Intelligenz erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Die auf finanztrends.de angebotenen Beiträge dienen ausschließlich der Information. Die hier angebotenen Beiträge stellen zu keinem Zeitpunkt eine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlung dar. Sie sind nicht als Zusicherung von Kursentwicklungen der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren ist risikoreich und birgt Risiken, die den Totalverlust des eingesetzten Kapitals bewirken können. Die auf finanztrends.de veröffentlichen Informationen ersetzen keine, auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete, fachkundige Anlageberatung. Es wird keinerlei Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden übernommen. finanztrends.de hat auf die veröffentlichten Inhalte keinen Einfluss und vor Veröffentlichung sämtlicher Beiträge keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand dieser. Die Veröffentlichung der namentlich gekennzeichneten Beiträge erfolgt eigenverantwortlich durch Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen o.ä. Demzufolge kann bezüglich der Inhalte der Beiträge nicht von Anlageinteressen von finanztrends.de und/ oder seinen Mitarbeitern oder Organen zu sprechen sein. Die Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen usw. gehören nicht der Redaktion von finanztrends.de an. Ihre Meinungen spiegeln nicht die Meinungen und Auffassungen von finanztrends.de und deren Mitarbeitern wider. (Ausführlicher Disclaimer)