AMD-Aktie: Schwächelt die Story?

Schwächere OpenAI-Zahlen belasten AMD-Aktie. Analysten sehen KI-Nachfrage dennoch intakt, Quartalszahlen im Mai erwartet.

Auf einen Blick:
  • OpenAI verfehlt eigene Wachstumsziele
  • AMD-Aktie fällt um knapp 5 Prozent
  • KI-Chip-Nachfrage bleibt laut Analysten hoch
  • Quartalszahlen am 5. Mai im Fokus

Die AMD-Aktie hat in der laufenden Woche auch Rückschläge hinnehmen müssen. Verantwortlich dafür ist ein Bericht des Wall Street Journals bezüglich der KI-Firma OpenAI.

AMD-Aktie: OpenAI verfehlt eigene Erwartungen bei Benutzer- und Umsatzwachstum

So hat der ChatGPT-Entwickler seine internen Wachstumsziele für 2025 verfehlt. ChatGPT blieb demnach deutlich unter der Marke von einer Milliarde wöchentlicher Nutzer, während das Umsatzwachstum spürbar an Tempo verlor.

Da OpenAI weiterhin Rechenzentrums‑Hardware von AMD bezieht, löste der Bericht Sorgen aus, dass ein verlangsamtes Wachstum zu geringeren Chipbestellungen führen könnte. Die AMD-Aktie fiel am Dienstag in der Spitze um knapp 5 %.

AMD-Aktie: Analysten betonen Stärke anderer KI-Dienste

Dennoch: Analysten verweisen darauf, dass die Abwanderung einiger Nutzer zu Claude oder Gemini die Gesamtnachfrage nach KI‑Chips kaum schmälert, da auch diese Plattformen massiv in Rechenleistung investieren.

Die zentrale Frage für den Markt bleibt, ob der KI‑Investitionszyklus bereits erste Ermüdungserscheinungen zeigt – oder ob der Rücksetzer lediglich eine technische Konsolidierung in einem weiterhin intakten Aufwärtstrend darstellt. AMDs Quartalszahlen am 5. Mai könnten hierzu weitere Hinweise liefern.

Zur Einordnung: AMD entwickelt Hochleistungs‑Beschleuniger wie die MI300‑Serie, die für das Training und die Ausführung großer KI‑Modelle eingesetzt werden. Zusätzlich produziert AMD leistungsstarke Epyc‑Serverprozessoren, die in Rechenzentren die Basis für KI‑Workloads bilden. Zusammen bilden diese Chips eine Alternative zu Nvidias Plattform und sind entscheidend für den Ausbau globaler KI‑Infrastruktur.

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