AMD und der Cloud-Anbieter Rackspace Technology haben kürzlich eine verbindliche Vereinbarung über den schrittweisen Aufbau von zunächst 30 Megawatt dedizierter AMD-Rechenkapazität in Rackspace-Rechenzentren weltweit unterzeichnet. Der Ausbau soll Ende 2026 beginnen und bis 2028 abgeschlossen sein.
Die Vereinbarung setzt eine bereits im Mai 2026 geschlossene Grundsatzabsprache in die Praxis um und macht AMD zum strategischen Technologiepartner auf Chipebene für Rackspaces sogenannten „governed“ KI-Stack – also eine KI-Infrastruktur mit klaren Kontrollsystemen, wie sie regulierte Branchen benötigen.
Bei voller Umsetzung soll die Kapazität insbesondere Gesundheitsdienstleister bedienen, die bereits frühes Interesse an beschleunigter Rechenleistung für klinische KI-Anwendungen gezeigt haben.
AMD-Aktie: Ein Partner für die gesamte Infrastrukturkette
Zum Einsatz kommen sowohl AMDs Instinct-Grafikprozessoren der Modelle MI355X und MI350P als auch künftige Nachfolgegenerationen sowie AMDs EPYC-Serverprozessoren, eingebettet in eine integrierte Enterprise-AI-Cloud-Architektur. Rackspace-Chef Gajen Kandiah betonte, regulierte Branchen benötigten KI-Infrastruktur, die von Grund auf kontrolliert sei, mit einem einzigen verantwortlichen Betreiber statt einer losen Sammlung von Zulieferern, von denen jeder nur einen Teil verantworte.
AMD-Manager Dan McNamara verwies darauf, dass Unternehmenskunden zunehmend eine passgenaue Mischung aus beschleunigter und allgemeiner Rechenleistung für jede einzelne Arbeitslast benötigten. Genau das ermögliche die Kombination aus AMDs KI-Rechenlösungen und Rackspaces kontrolliertem Cloud-Betriebsmodell.
AMD-Aktie: Weiteres Wachstumsfeld für Chipkonzern
Für AMD-Anleger ist die Partnerschaft ein weiteres Beispiel dafür, wie der Chipkonzern abseits der großen Hyperscaler gezielt Nischenmärkte mit hohen regulatorischen Anforderungen erschließt. Auch hierdurch winken AMD beachtliche Wachstumschancen.
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