Die Rückstände von AMD gegenüber Nvidia im Gamingbereich ließen sich in den letzten Jahren nicht nur auf die Hardware zurückführen. Auch bei der Software war der grüne Konkurrent weitaus besser aufgestellt. Das galt insbesondere beim Upscaling, wo DLSS jahrelang eine deutlich bessere Bildqualität als AMDs Äquivalent in Form FSR unterstellt wurde.
Doch mit FSR4 konnte AMD große Fortschritte machen und mindestens Augenhöhe mit Nvidia erreicht zu haben. Bedanken kann sich der Konzern dafür wohl nicht zuletzt bei Sony. Denn wie der leitende Systemarchitekt der PlayStation, Mark Cerny, und AMDs für Radeon verantwortlicher Jack Huynh kürzlich in einem Interview erklärten, ist FSR4 wohl eine direkte Weiterentwicklung der Upscaling Technologie PSSR, welche bei der PS5 Pro zum Einsatz kommt.
AMD: Ein Sprung nach vorne
Das Ganze funktioniert wohl so gut, dass Sony schon gar keine Notwendigkeit mehr für PSSR sieht. Jenes soll im kommenden Jahr durch eine vollständige Integration von FSR4 ersetzt werden. Möglich ist dies durch Raytracing und KI-Einheiten, welche der Standard-Version der PS5 fehlen, in der Pro-Variante aber vorhanden sind.
Der Schritt untermauert die großen und wichtigen Fortschritte, die AMD bei der Software machen konnte. Damit bleibt der Konzern bei Grafikkarten am Ball und untermalt seine Bedeutung als Lieferant der Konsolenhersteller. Sowohl Microsoft als auch Sony setzen seit über zehn Jahren auf Chips von AMD für ihre Daddelkisten.
Spielkram?
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An der Börse interessiert das Thema eher weniger, dort steht KI im Mittelpunkt. Uninteressant sind aber gerade deshalb AMDs Bemühungen um GPUs und dazugehörige Software nicht. Schließlich entstanden KI-Beschleuniger eben aus jener Technologie, die in der Vergangenheit lediglich für das Herumschubsen von Pixeln verantwortlich war. Daher tut AMD auch gut daran, in diesem Segment nicht nachzulassen, so der Abstand zu Nvidia nicht noch größer werden soll.
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