AMD-Aktie: Milliarden-Kracher eingetütet!

Der Chipkonzern AMD erhält von Meta eine Bestellung für KI-Prozessoren im Wert von bis zu 60 Milliarden US-Dollar. Der Deal umfasst auch Optionsscheine, die Meta zum Großaktionär machen könnten.

Auf einen Blick:
  • Meta bestellt KI-Chips für bis zu 60 Milliarden Dollar
  • Lieferungen sollen ab Mitte 2026 beginnen
  • Deal beinhaltet Optionsscheine für 160 Millionen AMD-Aktien
  • Optionen sind an Lieferziele und Kursmarken geknüpft

Am Dienstag konnte die AMD-Aktie massiv zulegen, in der Spitze um rund 15 %. Verantwortlich dafür ist eine Meldung des Chipgiganten, wonach er seine Kooperation mit dem US-Techkonzern Meta ausweitet.

AMD-Aktie: KI-Prozessoren im Wert von bis zu 60 Mrd. USD für Meta

Demnach bestellt der Facebook-Konzern in den kommenden fünf Jahren KI‑Prozessoren im Wert von bis zu 60 Milliarden Dollar. Damit sichert sich Meta enorme Rechenkapazitäten für den Ausbau seiner globalen KI‑Infrastruktur. Die Vereinbarung umfasst bis zu 6 Gigawatt GPU‑Leistung, basierend auf einer kundenspezifischen Version des kommenden MI450‑Beschleunigers, die speziell für Metas Workloads optimiert wurde.

Die ersten Lieferungen sollen ab der zweiten Jahreshälfte 2026 starten und auf der gemeinsam entwickelten Helios‑Rack‑Architektur aufbauen. Zusätzlich wird Meta einer der ersten Abnehmer der neuen EPYC‑Generation „Venice“ sowie der Variante „Verano“ sein, die für Metas Infrastruktur maßgeschneidert wird.

AMD-Aktie: Meta könnte Großaktionär werden

Ein interessanter Teil des Deals: Meta erhält Optionsscheine für bis zu 160 Millionen AMD‑Aktien. Dadurch könnte Mark Zuckerbergs Tech-Imperium zum Großaktionärs des Chipkonzerns werden.

Die Optionen werden aber nur dann wirksam, wenn AMD bestimmte Lieferziele erreicht und der Aktienkurs vorher festgelegte Marken überschreitet, die teils deutlich über dem aktuellen Kurs liegen. Laut „Handelsblatt“ stellten Analysten hierzu kritische Fragen, da Meta so das Recht bekommt, die 160 Millionen Aktien später zu einem vorher festgelegten und dann möglicherweise deutlich günstigeren Preis einzukaufen.

Doch AMD‑Chefin Lisa Su betonte, dass die Konstruktion klar leistungsabhängig sei und beide Parteien nur dann profitierten, wenn AMD liefere und das Projekt wie geplant wachse.

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