Der Consumermarkt wird von AMD derzeit zwar noch mit einem neuen Top-Modell in Form des Ryzen 9 9950X3D2 und einer Jubiläumsedition des Ryzen 7 5800X3D bedient. Grundsätzlich scheint das Unternehmen sich aber immer mehr auf lukrative Geschäfte mit Kunden aus dem Bereich von Rechenzentren zu konzentrieren. Genau das dürfte sich nach Ansicht der Analysten von Bernstein auch auszahlen.
Dort wird damit gerechnet, dass AMD in Zukunft mehr margenstarke Produkte für Server und Rechenzentren verkaufen kann und dafür bei klassischen PC-Chips etwas auf die Bremse tritt. Als ein Anzeichen dafür wird eine Partnerschaft mit Meta gewertet, in deren Rahmen AMD spezielle Chips für Rechenzentren der Facebook-Mutter liefern soll.
AMD im Aufwind
An der Wall Street hat sich bereits herumgesprochen, dass AMD mit Rechenzentren immer besser verdient. Das ist nicht nur Fortschritten bei KI-Beschleunigern zu verdanken. Gefragter sind derzeit auch klassische Prozessoren, die für den Betrieb dringend benötigt werden. Auch der angeschlagene Konkurrent Intel konnte sich dank einer steigenden Nachfrage aus dem Kurskeller befreien.
Die AMD-Aktie trieb es bis zu diesem Wochenende auf 278,39 US-Dollar, was einem Plus von knapp 14 Prozent im Wochenvergleich entspricht. Am Freitag konnte bei 280,05 Dollar sogar zeitweise ein neues Allzeit-Hoch markiert werden. Die Analysten sehen noch Luft nach oben. Das durchschnittliche Kursziel liegt aktuell bei 294 Dollar.
Advanced Micro Devices Aktie Chart
Abgehoben
Für den Moment spricht bei AMD alles für weitere Wachstumsimpulse. Solange weiterhin etliche neue Rechenzentren aus dem Boden gestampft werden und der KI-Boom nicht abebbt, können die Kunden auf die Chips des Herstellers schlicht nicht verzichten. Gleichzeitig hinterlässt AMD im Konkurrenzkampf mit Nvidia und Intel eine immer bessere Figur.
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