AMD Aktie: Helion-Entwurf für KI-Racks vorgestellt

Symbolbild, KI-generiert

Die AMD-Aktie gewinnt nach dem branchenweiten Rückgang 1,8 Prozent; zugleich arbeiten AMD und Intel an Software für x86-Prozessoren.

Auf einen Blick:
  • Aktie steigt um 1,8 Prozent
  • Susquehanna hebt AMD-Kursziel auf 620 Dollar
  • AMD und Intel optimieren PyTorch gemeinsam
  • Helion-Entwürfe umfassen bis zu 32.768 Kerne

AMD erholt sich heute vor dem nächsten Quartalsbericht vom Ausverkauf der Vorwoche. Medienberichten zufolge steht dabei die Gegenbewegung im Vordergrund, nicht ein neu gemeldeter unternehmensspezifischer Auslöser. Die Aktie steigt um 1,8% auf 470,05 € und macht damit einen Teil der jüngsten Verluste wett.

Höheres Kursziel vor den Zahlen

Am Mittwoch hob Susquehanna-Analyst Christopher Rolland sein Kursziel für AMD von $550 auf $620 an. Seine Einstufung „Positive“ bestätigte er. Medienberichten zufolge unterstützten damals auch die vorläufigen Ergebnisse von Super Micro Computer und ein stabileres Marktumfeld die Halbleiterwerte.

Am Donnerstag geriet AMD dagegen mit Intel und Nvidia im vorbörslichen Handel unter Druck. Die Berichterstattung beschrieb den Rückgang als branchenweiten Ausverkauf und nicht als Reaktion auf AMD-spezifische Nachrichten.

AMD hat die Veröffentlichung seiner Ergebnisse für das dritte Geschäftsquartal 2026 für den 3. November nach Börsenschluss angesetzt.

Gemeinsamer Softwarepfad mit Intel

Auf der operativen Seite kündigten AMD und Intel am 20. Oktober eine Zusammenarbeit bei der Optimierung von PyTorch für x86-Prozessoren an. Laut AMD sollen die bisherigen Arbeiten beider Unternehmen in der quelloffenen Bibliothek oneDNN zusammengeführt werden.

AMD will dafür seine ZenDNN-Optimierungen integrieren. Ziel ist ein gemeinsamer Softwarepfad, über den Entwickler Anwendungen für Prozessoren beider Unternehmen umsetzen können.

Bereits am 12. Oktober stellte AMD mit Helion einen offenen Entwurf für KI-Infrastruktur auf Rack-Ebene vor. Er richtet sich an agentenbasierte KI und umfasst reine CPU-Konfigurationen mit bis zu 32.768 Prozessorkernen. Eine kombinierte Variante verbindet AMD-EPYC-Prozessoren mit Instinct-MI350P-Grafikprozessoren.

Von Partnern entwickelte Konfigurationen sollen nach Angaben von AMD im November 2026 verfügbar werden.

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