AMD stärkt seinen Zugriff auf die Netzwerkbranche: Wie die Nachrichtenagentur Reuters jüngst mitteilte, hat DriveNets, ein israelisches Unternehmen für Netzwerksoftware, in einer neuen Finanzierungsrunde 410 Mio. US‑Dollar eingesammelt. Zu den neuen Investoren gehört demnach der US-Chipkonzern AMD.
AMD-Aktie: Software unter anderem für KI-Rechenzentren
Das Geld soll genutzt werden, um die stark steigende Nachfrage nach großskaliger KI‑Infrastruktur zu bedienen, wie CEO Ido Susan erklärt.
DriveNets entwickelt Software, mit der Telekom‑Betreiber und Rechenzentren Netzwerke auf Standard‑Hardware statt teuren proprietären Systemen aufbauen können. Die Technologie unterstützt High‑Speed‑Konnektivität und Workloads und ist damit ein zentraler Baustein moderner KI‑Rechenzentren.
AMD-Aktie: Wichtiger Turbo für KI-Modelle
AMD investiert somit in ein Unternehmen, das die Netzwerke hinter großen KI‑Rechenzentren effizienter macht. Je größer und komplexer KI‑Modelle werden, desto wichtiger wird das Netzwerk. Es entscheidet, wie schnell Daten zwischen tausenden GPUs fließen können.
Der Einstieg zeigt, dass AMD seine KI‑Strategie über reine Chips hinaus erweitert und sich stärker in die Infrastruktur einklinkt, die große KI‑Cluster überhaupt erst möglich macht. Für die Aktie ist das ein weiteres positives Signal, weil der Konzern damit Zugang zu einem wachsenden Ökosystem erhält, das langfristig die Nachfrage nach eigenen Rechenzentrums‑Chips stützt.
Wie viel Geld AMD konkret in DriveNets investiert hat, blieb zunächst unklar.
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