AMD baut seine Position im Bereich autonomer Fahrzeuge aus. Der Chipkonzern arbeitet mit Kodiak AI zusammen und liefert EPYC-Prozessoren für die siebte Generation der autonomen Lkw-Plattform des Unternehmens. Kodiak ist nach eigenen Angaben das erste Unternehmen für autonomes Lkw-Fahren, das diese AMD-Prozessoren direkt in seine Fahrzeugtechnik integriert.
AMD-Aktie: Prozessoren verarbeiten riesige Datenmengen
Die EPYC-Prozessoren übernehmen wichtige Aufgaben innerhalb des autonomen Fahrsystems Kodiak Driver. Sie sammeln und verarbeiten die Daten von Kameras, Radar und Lasersensoren und unterstützen anschließend die Planung der Fahrbewegungen. Dabei müssen innerhalb kürzester Zeit enorme Datenmengen verarbeitet werden, damit das Fahrzeug seine Umgebung zuverlässig erfassen und auf Veränderungen reagieren kann.
AMD verspricht gegenüber der bisherigen Lösung mehr Rechenleistung, schnellere Verarbeitung und einen geringeren Stromverbrauch. Gerade bei autonomen Lkw ist eine effiziente Technik wichtig, weil die zusätzliche Rechenleistung nicht zu einem unverhältnismäßig hohen Energieverbrauch führen soll.
AMD-Aktie: Autonomes Fahren als neue Wachstumschance für Chipkonzern
Für AMD ist die Zusammenarbeit deshalb strategisch interessant: Der Konzern will seine Prozessoren nicht nur in klassischen Rechenzentren einsetzen, sondern zunehmend auch direkt in Fahrzeugen und anderen physischen Anwendungen. Autonomes Fahren ist dabei ein besonders datenintensiver Einsatzbereich. Kodiak hatte zuletzt bereits mehr als 40.000 Stunden bezahlten autonomen Fahrbetrieb erreicht und arbeitet daran, fahrerlose Lkw für den kommerziellen Einsatz weiter auszubauen.
Für Anleger zeigt die Kooperation damit eine weitere Wachstumschance für AMD: KI wird zunehmend außerhalb von Rechenzentren eingesetzt – und dafür werden leistungsfähige, energieeffiziente Prozessoren benötigt.
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