AMD-Aktie: Böse Überraschung?

Die AMD-Aktie erlebte einen kleinen Knick im Handel am Dienstag, welchen die Anleger aber schnell wieder verdauen können.

Auf einen Blick:
  • Neues Rekordhoch bei 469 Dollar
  • Kursrückgang unter 430 Dollar
  • Tagesverlust auf 2,3 Prozent begrenzt
  • Analysten erhöhen Kursziele weiter

Zu Wochenbeginn herrschte im Chipsegment noch sie gewohnte Euphorie, welche tags darauf aber zunächst unsanft unterbrochen wurde. Zunächst gaben Titel aus Südkorea deutlich nach, nachdem dort politische Überlegungen zu einer „Bürgerdividende“ aus den Steuergewinnen der Chipkonzerne die Runde machten.

Darauf reagierten dann wenig später auch Aktien an den US-Märkten. Nach einer schwindelerregenden Rallye wurde eiligst Gewinne mitgenommen. So war es auch bei AMD der Fall. Am Montag wurde noch bei 469,22 US-Dollar ein neues Rekordhoch markiert, dann ging es zeitweise unter die Linie von 430 Dollar. Im späteren Handel entspannte die Lage sich jedoch bereits wieder.

Ein Warnschuss für AMD und Co.?

Ob dies wirklich mit politischen Überlegungen zusammenhängen mag, darüber lässt sich wohl nur spekulieren. Zu sehen gab es aber durchaus einen kleinen Warnschuss. Denn wenn es im Segment zu Gewinnmitnahmen kommt, dann kann es schnell richtig krachen. Wer hoch fliegt, fällt bekanntlich tief.

Gleichwohl sieht es noch nicht danach aus, als hätten wir es mit einer grundsätzlichen Trendwende zu tun. Tatsächlich konnte die AMD-Aktie ihren Tagesverlust auf überschaubare 2,3 Prozent begrenzen. Heute ging es vorbörslich auch schon wieder um über drei Prozent aufwärts. Zuspruch kommt von den Analysten, welche ihre Kursziele munter weiter in die Höhe schrauben.

Advanced Micro Devices Aktie Chart

Die große Frage

Auch wenn der Aufwärtstrend bei AMD noch ungebrochen bleibt, so mischt sich nun dennoch ein wenig mehr Unsicherheit in den Kurs. Es bleibt die große Frage im Raum, wie weit es noch in die Höhe gehen mag, ehe es auch den größten KI-Optimisten etwas zu bunt werden könnte. Aussteigen würden Anleger bevorzugt beim Peak. Der lässt sich aber dummerweise stets und immer nur im Nachhinein mit Sicherheit feststellen.

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