AMD-Aktie: Besser als Nvidia?

AMD kündigt schnelleren Instinct-Chip als Nvidia Rubin an, fokussiert auf FP64-Leistung für Forschung und Medizin.

Auf einen Blick:
  • AMD verspricht sechsfache Geschwindigkeit
  • Fokus auf FP64-Berechnungen
  • Nvidia bei KI-Leistung weiter vorn
  • Aktie steigt nach Quartalszahlen stark

Mit den jüngsten Quartalszahlen sorgte AMD an der Börse bereits für Furore und die Aktie wird derzeit von einigen Beobachtern als noch aussichtsreicher als jene von Nvidia gehandelt, und sei es nur aufgrund des größeren Aufwärtspotenzials nach bisher geringeren Aufschlägen im historischen Vergleich. Das Unternehmen selbst scheut derweil den technologischen Vergleich mit dem grünen Konkurrenten nicht.

Überraschend gab AMD einen ersten Ausblick auf die Leistung des anstehenden Chips Instinct MI430X. Jener soll „mehr als sechsmal so schnell“ wie Nvidia Rubin sein, verspricht der Hersteller. Allerdings sind Herstellerangaben stets mit etwas Vorsicht zu genießen und darüber hinaus bezieht sich AMD auf ein sehr spezielles Einsatzszenario.

AMD kann nicht nur KI

Gemeint sind Berechnungen mit doppelter Genauigkeit, auch als FP64 bekannt. Solche sind insbesondere bei Forschung und Medizin wichtig, spielen bei KI-Anwendungen aber keine nennenswerte Rolle. Wohl auch deshalb hat Nvidia das Ganze etwas vernachlässigt. Bei Rubin läuft das Ganze bestenfalls nebenbei mit, weiß das Portal „ComputerBase“.

Es darf davon ausgegangen werden, dass Nvidia bei der für KI-Szenarien wichtigen FP4-Leistung noch immer klar die Nase vorn hat. Beeindruckend ist es dennoch, was AMD derzeit auf die Beine stellt. Der Aktie wird es zudem nicht schaden, wenn der Konzern eine Lücke besetzen kann, die Nvidia offen stehen lässt.

Blanke Euphorie

Advanced Micro Devices Aktie Chart

An der Börse sorgt das Ganze nicht für allzu viel Aufsehen, was aber auch gar nicht weiter nötig ist. Die brachialen Wachstumszahlen im Datacenter-Segment reichen bereits aus, um die AMD-Aktie in neue Höhen zu befördern. Am Mittwoch schoss das Papier nach Zahlen um 18,6 Prozent auf 421,39 US-Dollar in Richtung Norden. Heute zeichnen sich im vorbörslichen Handel bereits weitere, wenn auch deutlich kleinere Kursgewinne ab.

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