Amazon baut sein Gesundheitsgeschäft aus: Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters will die Sparte Amazon Pharmacy die taggleiche Lieferung von verschreibungspflichtigen Medikamenten bis Ende des Jahres auf rund 4.500 Städte und Gemeinden in den USA ausweiten.
Amazon-Aktie: Techkonzen als Mega-Apotheke
Damit kommen fast 2.000 neue Orte hinzu, darunter Regionen in Bundesstaaten wie Idaho und Massachusetts. Die Ausweitung ist einer der größten Schritte seit Amazons Einstieg in den Apothekenmarkt im Jahr 2018, als der Konzern den Versanddienst PillPack übernommen hatte.
Der Konzern verknüpft sein Apothekengeschäft zunehmend mit anderen Gesundheitsangeboten. So arbeitet Amazon seit Oktober mit WeightWatchers zusammen, um unter anderem GLP‑1‑Medikamente für deren Mitglieder zu liefern.
Zudem stellt Amazon seit Dezember Rezepte an elektronischen Kiosken in den One‑Medical‑Filialen aus – jenem Grundversorger, den der Konzern 2023 übernommen hatte. One Medical bietet Patienten für eine Jahresgebühr von 199 Dollar Zugang zu Grund‑ und Notfallversorgung.
Amazon-Aktie: Gesundheitsdienste unter einem Dach
Mit der Ausweitung des Liefergebiets verfolgt Amazon eine klare Strategie: Der Konzern will sich im fragmentierten US‑Gesundheitsmarkt als integrierter Anbieter positionieren – von der Diagnose über die Rezeptausstellung bis zur schnellen Medikamentenzustellung. Die taggleiche Lieferung gilt dabei als entscheidender Wettbewerbsvorteil, um Marktanteile gegenüber etablierten Apothekenketten zu gewinnen.
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