Der Techgigant Amazon sichert sich grünen Strom und greift dabei auf einen deutschen Konzern zurück. Demnach wird der Cloud- und E-Commerce-Riese Strom aus einem der größten Offshore‑Windprojekte Deutschlands beziehen.
Amazon-Aktie: Techgigant wird Ökostrom von RWE aus Nordseecluster beziehen
Konkret hat der US‑Konzern mit RWE einen Stromabnahmevertrag über 110 Megawatt aus dem Offshore‑Windpark Nordseecluster B geschlossen. Der Park entsteht rund 50 Kilometer nördlich von Juist und soll 2029 in Betrieb gehen.
Die vereinbarte Menge reicht aus, um rechnerisch mehr als 139.000 deutsche Haushalte pro Jahr zu versorgen. Für Amazon ist der Deal Teil der eigenen Klimastrategie: Der Konzern will bis 2040 CO2‑neutral arbeiten und baut dafür weltweit erneuerbare Kapazitäten auf.
Der Vertrag knüpft an eine bereits 2025 geschlossene Rahmenvereinbarung zwischen beiden Unternehmen an. Der deutsche Energiekonzern unterstützt demnach Amazon mit CO2‑freiem Strom, während die Amerikaner Cloud‑, KI‑ und Datenanalyse‑Technologien für RWEs digitale Transformation bereitstellen. Insgesamt hat sich Amazon inzwischen mehr als 1 Gigawatt erneuerbare Kapazität aus RWE‑Projekten vertraglich gesichert – erstmals auch außerhalb der USA.
Nordseecluster: Mega-Windparks vor der deutschen Küste
Zur Einordnung: Der Nordseecluster wird in zwei Phasen gebaut: 660 MW aus Nordseecluster A sollen 2027 ans Netz gehen, 900 MW aus Nordseecluster B folgen 2029. RWE hält als Projektentwickler 51 % an den geplanten Parks, 49 % gehören Norges Bank Investment Management.
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