Amazon lässt sich nicht lumpen: Wie der US-Techkonzern am Montag bekannt gab, will er 12 Milliarden Dollar in neue KI-Rechenzentren im US-Bundesstaat Louisiana investieren.
Amazon-Aktie: Konzern will Kosten für Energie und Versorgung übernehmen
Die Anlagen sollen KI‑ und Cloud‑Infrastruktur unterstützen und 540 Vollzeitstellen schaffen, zusätzlich zu rund 1.700 indirekten Jobs. Das Unternehmen übernimmt sämtliche Kosten für neue Energie‑ und Versorgungsinfrastruktur und plant bis zu 400 Millionen Dollar für den Ausbau der lokalen Wasserwirtschaft.
Die Rechenzentren sollen ausschließlich überschüssiges Wasser nutzen und an den meisten Tagen im Jahr mit Außenluft gekühlt werden, um Stromverbrauch und Netzbelastung zu reduzieren. Amazon will damit möglichen Kritikern den Wind aus den Segeln nehmen, die im Ausbau der extrem energie- und ressourcenaufwendigen Data-Center-Infrastruktur ein Risiko sehen.
Amazon-Aktie: Massive Investitionen in KI-Rechenzentren – Börse skeptisch
Die 12 Milliarden Dollar sind Teil der kürzlich angekündigten 200 Milliarden Dollar, die Amazon allein 2026 ausgeben will – mehr als jeder andere Hyperscaler. Ein Großteil fließt in KI‑Rechenzentren, Chips und Netzwerktechnik. Genau diese Ausgaben sorgen jedoch für Nervosität an der Börse: Die Aktie verlor nach den jüngsten Quartalszahlen mehrere Tage in Folge, und große Investoren wie Berkshire Hathaway haben ihre Positionen reduziert.
Die Louisiana‑Investition zeigt dennoch klar, wohin Amazon steuert: massive Infrastruktur für KI‑Anwendungen, kombiniert mit lokalen Job‑ und Energieprojekten. Wie stark die hohen Ausgaben kurzfristig auf die Margen drücken und wie viel langfristiges Wachstum damit letztendlich erkauft werden kann, bleibt für Anleger die zentrale Frage.
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