Die Mobilfunkabdeckung in Deutschland bleibt ein eher schwieriges Thema. Gerade in ländlichen Regionen hört sie gerne mal am Ortsschild auf. Der Mobilfunkbetreiber Vodafone ist sich dessen bewusst und macht dafür unter anderem den schwierigen Anschluss von abgelegenen Regionen an Technologien wie Glasfaser oder Richtfunk verantwortlich. Für die Zukunft hat man aber wohl schon eine neue Lösung parat.
Wie das Unternehmen im eigenen Newsroom mitteilt, möchte man in Zukunft Internet via Satellit ins Kernnetz einbinden. Als Partner dafür tritt Amazon mit seinem Satellitennetzwerk Leo in Erscheinung. Letzteres befindet sich momentan zwar noch im Aufbau. Dennoch sollen noch in diesem Jahr erste Verbindungen auf die Beine gestellt werden mit Blick auf einen kontinuierlichen Ausbau in den kommenden Jahren.
Amazon findet Kundschaft
Für Amazon sind solche Kooperationen vor allem der Beweis dafür, dass es Interessenten für das eigene Satelliten-Internet gibt und damit auch ein ernsthafter Konkurrent zu Starlink von SpaceX auf die Beine gestellt werden kann. Die hohen Investitionen in das Vorhaben dürften mit jedem weiteren Kunden von Anlegern weniger kritisch beäugt werden.
Sehr viel mehr Sorgen machen die Börsianer sich momentan aber ohnehin über die immer höheren Ausgaben im KI-Segment. 200 Milliarden US-Dollar will Amazon dafür allein in diesem Jahr in die Hand nehmen. Kürzlich beteiligte man sich mit 50 Milliarden Dollar an der jüngsten Finanzierungsrunde von OpenAI. An den Märkten wird dezent bezweifelt, ob sich solche Ausgaben noch lohnen (können).
Im roten Bereich
Amazon Aktie Chart
Das Ergebnis ist ein Aktienkurs, der immer häufiger im roten Bereich landet. So auch am heutigen Montag, als es hierzulande im frühen Handel um 0,9 Prozent auf 174,70 Euro in die Tiefe ging. Damit findet die Amazon-Aktie sich in Kursbereichen wieder, die es zuletzt im vergangenen Frühjahr zu sehen gab und von einem Aufwärtstrend ist im Chart nur noch eher wenig zu sehen.
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