Der US-Technologiekonzern Amazon bereitet laut Reuters seine erste Anleiheemission in Schweizer Franken vor. Damit schließt er sich einem wachsenden Trend an, bei dem große Technologiekonzerne zunehmend internationale Schuldenmärkte anzapfen, um ihre massiven Investitionen in KI-Infrastruktur zu finanzieren.
Amazon-Aktie: Sechs Tranchen mit Laufzeiten bis 25 Jahre
Amazon hat die Banken BNP Paribas, Deutsche Bank und JPMorgan mit der Abwicklung einer sechsteiligen Anleihe beauftragt, mit Laufzeiten zwischen drei und 25 Jahren. Ein Amazon-Sprecher erklärte, die eingenommenen Mittel würden für allgemeine Unternehmenszwecke verwendet, darunter Investitionen, Kapitalausgaben und die Rückzahlung fälliger Verbindlichkeiten.
Der Schritt folgt einem bereits bekannten Muster: Alphabet hatte im Februar rund 2,75 Milliarden Schweizer Franken am Schweizer Markt aufgenommen – die bis dahin größte Unternehmensanleihe in dieser Währung überhaupt. Amazon selbst hatte bereits im März mit seiner ersten Euro-Anleihe einen ähnlichen Rekord in dieser Währung aufgestellt.
Amazon-Aktie: KI-Investitionsbedarf sprengt die Grenzen des Dollar-Markts
Der Kapitalbedarf für KI-Infrastruktur ist inzwischen so groß geworden, dass die Finanzchefs der großen Technologiekonzerne aktiv in Euro, britische Pfund und Schweizer Franken diversifizieren – oft im Rahmen desselben Mehrwährungsprogramms – um ihren Investorenkreis zu erweitern und Nachfrage zu bedienen, die der US-Markt allein nicht mehr zu vertretbaren Konditionen aufnehmen kann.
Amazons KI-Investitionsstrategie konzentriert sich vor allem auf den Ausbau von AWS, eigenen KI-Chips sowie Cloud-Infrastruktur und Partnerschaften mit KI-Unternehmen wie Anthropic. Branchenschätzungen zufolge könnten die großen Technologiekonzerne 2026 gemeinsam mehr als 700 Milliarden Dollar für KI-Infrastruktur ausgeben.
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