Phillip Securities hat Amazon gestern Medienberichten zufolge von „Akkumulieren“ auf „Kaufen“ hochgestuft. Das Haus begründete die Entscheidung mit der guten Planbarkeit der Nachfrage bei AWS und Amazons Positionierung bei künstlicher Intelligenz. Die Aktie legte gestern im Zuge der Erholung nach dem zahlenbedingten Kursrückgang um 2,0% zu.
Höheres Kursziel und starkes AWS-Wachstum
Mit der Hochstufung hob Phillip Securities gestern auch das Kursziel von 320 $ auf 330 $ an. Die Berichterstattung brachte die positivere Einschätzung mit der Erholung der Aktie nach den Verlusten infolge der Quartalszahlen in Verbindung.
Amazon hatte am Donnerstag für das dritte Quartal 2026 einen Nettoumsatz von 201,9 Milliarden $ gemeldet. Das entsprach einem Zuwachs von 12% gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Das operative Ergebnis erreichte 28,1 Milliarden $.
Bei AWS wuchs der Nettoumsatz im selben Quartal um 39,3% auf 46,2 Milliarden $. Die Cloud-Sparte stand auch im Mittelpunkt der Begründung von Phillip Securities für die bessere Einstufung.
Mittelabfluss belastete die Reaktion auf Zahlen
Reuters zufolge hatten der Mittelabfluss im dritten Quartal und der Umsatzausblick auf das Weihnachtsquartal die Aktie belastet. Der Mittelpunkt der von Amazon genannten Umsatzspanne lag unter der Schätzung der Analysten.
Für das vierte Quartal 2026 stellte Amazon einen Nettoumsatz zwischen 240,0 Milliarden $ und 247,0 Milliarden $ in Aussicht. Diese Prognose veröffentlichte das Unternehmen zusammen mit den Quartalszahlen am Donnerstag.
Amazon meldete für die zurückliegenden zwölf Monate einen negativen freien Cashflow von 42,4 Milliarden $. Die Investitionsausgaben im dritten Quartal betrugen 77,26 Milliarden $. Zugleich hielt das Unternehmen an erwarteten zahlungswirksamen Investitionsausgaben von ungefähr 220 Milliarden $ für das Gesamtjahr 2026 fest.
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