Der Musiker Neil Young macht die Verfügbarkeit seiner Musik bei Amazon zum Politikum. Wie der „Tagesspiegel“ unter Verweis auf die eigene Seite von Young berichtet, hat jener sämtliche seiner Werke von Amazon entfernen lassen. Sie sollen dort „niemals“ verfügbar sein, solange das Unternehmen Jeff Bezos gehört.
Letztere unterstellt Young eine allzu große Nähe zur US-Regierung unter Donald Trump, auf die der Musiker alles andere als gut zu sprechen ist. Trump zerstöre Amerika Stück für Stück mit seinem Stab aus „Möchtegernen, Menschen ohne Erfahrung oder Talent, versteckten alkoholkranken Frauenschlägern, unerfahrenen Anführern, die nur wissen, wie man lügt“.
Ein Geschenk für Grönland
Das Fass zum Überlaufen brachte anscheinend die Erschießung von Renée Good durch ICE-Beamte. Denn auf seinem eigenen Blog spricht Young davon, dass die internationale Politik des Präsidenten sowie dessen Unterstützung von ICE es ihm unmöglich machten, diese Handlungen zu ignorieren. Es ist nicht das erste Mal, dass der Musiker mit politischen Botschaften einen Boykott durchführt.
Gänzlich kostenfrei stellt Neil Young sein Lebenswerk nun Grönland zur Verfügung und hofft damit, die durch Trump entstandenen Wogen etwas glätten zu können. Der Musiker gehört zu einer langen Reihe an Prominenten in den USA, die sich offen gegen Trumps Politik aussprechen. Seine Wortwahl fällt dabei allerdings besonders klar aus.
Amazon kann es verkraften
Amazon Aktie Chart
Für Amazon ist das Ganze maximal ein kleines Ärgernis. In den Charts war von dem 80-jährigen Young schon seit Längerem nichts mehr zu sehen und der Katalog von Amazon bleibt gut gefüllt. Es ist auch nicht das erste Mal, dass es negative Publicity gibt. Damit scheinen die Verantwortlichen aber eher leben zu können als mit dem Zorn von Donald Trump. Aus Anlegersicht ist die Angelegenheit bestenfalls ein Kuriosum ohne Einfluss auf den Aktienkurs.
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