Amazon Web Services verzeichnet erneut Betriebsstörungen in seiner Region Bahrain. Wie das Unternehmen mitteilte, führten Drohnenaktivitäten im Zusammenhang mit dem anhaltenden Konflikt im Nahen Osten zu Unterbrechungen. Dies ist bereits das zweite Mal innerhalb eines Monats, dass die Cloud-Infrastruktur des Konzerns von den militärischen Spannungen betroffen ist.
Ein AWS-Sprecher erklärte, man arbeite eng mit den lokalen Behörden zusammen und stelle die Sicherheit der Mitarbeiter während der Wiederherstellungsarbeiten in den Vordergrund. Konkrete Angaben zum Ausmaß der Schäden oder zur voraussichtlichen Dauer der Störung machte Amazon jedoch nicht.
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Migration der Kunden zu alternativen Standorten
Das Unternehmen unterstützt betroffene Kunden aktiv bei der Migration zu anderen AWS-Regionen. Nach Angaben des Sprechers konnten bereits viele Kunden ihre Anwendungen erfolgreich von anderen Standorten aus betreiben. Amazon forderte Nutzer mit Workloads in den betroffenen Regionen auf, die Migration zu anderen Standorten fortzusetzen.
Unklar bleibt, ob die Einrichtungen in Bahrain direkt von Drohnenangriffen getroffen wurden oder ob die Störungen auf Angriffe in der Nähe zurückzuführen sind. Reuters berichtete über die Drohnenaktivität, Amazon reagierte jedoch nicht auf entsprechende Nachfragen.
Bereits Anfang des Monats strukturelle Schäden
Anfang Mai hatte AWS bereits Stromausfälle in Einrichtungen in Bahrain und den Vereinigten Arabischen Emiraten gemeldet. Damals erklärte das Unternehmen, dass Drohnenangriffe strukturelle Schäden verursacht, die Stromversorgung unterbrochen und in einigen Fällen Löscharbeiten erforderlich gemacht hätten, die zu zusätzlichen Wasserschäden führten.
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