Amazon-Aktie: Das darf doch nicht wahr sein!

Iranische Drohnen beschädigen AWS-Standorte in VAE und Bahrain. 37 Cloud-Dienste sind gestört, die Wiederherstellung dauert Monate.

Auf einen Blick:
  • Rechenzentren in VAE und Bahrain getroffen
  • 37 AWS-Dienste weiterhin beeinträchtigt
  • Wiederherstellung dauert mehrere Monate
  • Abrechnung für betroffene Standorte ausgesetzt

Auch Amazon ist vom Krieg in Nahost direkt betroffen. So hat der Techgigant laut verschiedenen Medienberichten bestätigt, dass seine Cloud‑Regionen in den Vereinigten Arabischen Emiraten und in Bahrain durch die jüngsten Angriffe massiv beschädigt wurden.

Amazon-Aktie: Drohnen beschädigen Rechenzentren

Die Rechenzentren in den VAE wurden Anfang März durch iranische Drohnenangriffe physisch getroffen, was zu langanhaltenden Ausfällen führt. Laut Amazon wird die vollständige Wiederherstellung der Systeme mehrere Monate dauern, da die Schäden umfangreicher sind als zunächst angenommen.

Die AWS‑Statusseite zeigt, dass 37 Cloud‑Services in der Region weiterhin gestört sind, einige davon bereits seit Anfang März. Kunden werden aufgefordert, Daten in andere Regionen zu migrieren und nicht erreichbare Ressourcen aus Remote‑Backups wiederherzustellen.

Auch Bahrain ist betroffen: Dort wurden ebenfalls Rechenzentren beschädigt. Amazon hat die Abrechnung für die Standorte daher ausgesetzt, bis die Infrastruktur wieder funktionsfähig ist.

Amazon-Aktie: Offenbar gravierende Auswirkungen für Techgigant und dessen Kunden

Zur Einordnung: AWS ist der weltweit größte Cloud‑Anbieter und betreut Unternehmen wie Netflix, BMW, Pfizer, große Banken, Medienhäuser und Behörden. Die betroffenen Regionen sind zentrale Knotenpunkte für den Nahen Osten. Die Schäden führen nicht nur zu kurzfristigen Ausfällen, sondern auch zu langfristigen Einschränkungen, weil Hardware ersetzt, Netzwerke neu aufgebaut und Datenintegrität geprüft werden müssen.

Wie hoch die finanziellen Schäden für Amazon und dessen Kunden sind, blieb zunächst unklar.

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