Amazon Aktie: Built Together sagt Gemeinden Milliarden zu

Symbolbild, KI-generiert

Das Programm fördert Bildung, Berufsausbildung und Ressourcenschonung; zugleich steigen Amazons Aktie und das Kursziel von Rosenblatt.

Auf einen Blick:
  • Milliardenzusage für Gemeinden mit Rechenzentren
  • Nvidia-Chip-Finanzierung noch in Gesprächen
  • Rosenblatt erhöht Kursziel auf 360 Dollar
  • Britisches Gericht lässt Klage teilweise zu

Am Freitag hat Amazon das neue Rahmenprogramm „Built Together“ vorgestellt. Für Gemeinden in den USA, in denen Rechenzentren betrieben werden, sagt das Unternehmen über fünf Jahre hinweg mehr als eine Milliarde Dollar zu. Die Mittel fließen laut Unternehmensangaben in Bildungsangebote, berufliche Ausbildung, bezahlbare Energie sowie in Maßnahmen zur Schonung von Wasser und Strom.

Der kontinuierliche Ausbau moderner Cloud-Standorte stellt Technologiekonzerne vor spürbare infrastrukturelle Herausforderungen. Hohe Anforderungen an die Stromnetze und der Zugriff auf kommunale Ressourcen führen mancherorts zu Debatten über regionale Belastungsgrenzen. Amazon reagiert darauf mit gezielten Zuwendungen, um die gesellschaftliche Akzeptanz an wichtigen Netzknotenpunkten zu stärken.

Milliardenprojekte und neue Partnerschaften in der Cloud

Hintergrund der Initiative sind die weltweit rasant steigenden Ausgaben für moderne Rechentechnik. Um die finanziellen Belastungen abzufedern, prüft Amazon nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters ein Finanzierungsmodell. Dabei sollen Nvidia-KI-Chips im Wert von rund 8 Milliarden Dollar in eine Zweckgesellschaft mit externen Geldgebern übertragen und anschließend zurückgemietet werden. Das Vorhaben befindet sich in Gesprächen und ist noch nicht abgeschlossen.

Parallel dazu gewinnt die Cloud-Tochter AWS weitere Kunden für ihre Infrastruktur. So arbeitet das australische Biotechnologieunternehmen CSL laut Reuters künftig mit AWS zusammen, um Cloud- und KI-Anwendungen in Forschung und klinischer Entwicklung einzusetzen.

Modellpflege bei Kindle und Fire TV

Neben dem Infrastrukturbereich treibt Amazon die Entwicklung der eigenen Endgeräte voran. Am Donnerstag stellte der Konzern eine überarbeitete Modellreihe seiner Kindle-Lesegeräte vor. Das Sortiment umfasst neue Ausführungen für das Standardmodell und Kindle Kids sowie Aktualisierungen der Geräte Paperwhite und Colorsoft.

Bereits am Mittwoch hatte Amazon das Streaming-Angebot erweitert. Ein schnellerer Fire TV Stick 4K ging für 59,99 Dollar samt überarbeiteter Fernbedienung in den Verkauf.

Flankiert werden die Hardware-Neuerungen durch exklusive Inhalte im Medienbereich. Am gestrigen Samstag übertrug Amazon Music das Konzert von Shakira aus Madrid als weltweiten Livestream, um die Attraktivität des digitalen Unterhaltungsangebots zu steigern.

Kursplus und höhere Kursziele der Analysten

Am Aktienmarkt überwog zum Ausklang der Handelswoche die Zuversicht. Das Papier schloss am Freitag bei 223,40 Euro, was einem Tagesgewinn von 1,1 Prozent entspricht. Seit Jahresanfang verzeichnet die Aktie damit ein Kursplus von 13 Prozent.

Die Anleger honorieren damit vor allem die anhaltende Fähigkeit des Konzerns, hohe Investitionen in Zukunftstechnologien mit einer verlässlichen Ertragskraft im bestehenden Geschäft zu verbinden.

Rückenwind lieferte am Mittwoch auch Rosenblatt Securities. Medienberichten zufolge bestätigte das Analysehaus die Einstufung auf „Buy“ und hob das Kursziel von 335 auf 360 US-Dollar an.

Während das Vertrauen an den Finanzmärkten hoch bleibt, sieht sich der Konzern in Europa weiterhin mit juristischen Auseinandersetzungen konfrontiert.

Am 28. September ließ das britische Competition Appeal Tribunal Teile einer wiederaufgenommenen Verbraucherklage gegen Apple und Amazon zu. Im Mittelpunkt des Verfahrens stehen Vorwürfe mutmaßlicher Wettbewerbsbeschränkungen beim Verkauf von Apple-Produkten auf dem britischen Online-Marktplatz.

Amazon-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Amazon-Analyse vom 04. Oktober liefert die Antwort:

Die neusten Amazon-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Amazon-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 04. Oktober erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Amazon: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Disclaimer

Hinweis: Teile dieses Artikels wurden mithilfe Künstlicher Intelligenz erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Die auf finanztrends.de angebotenen Beiträge dienen ausschließlich der Information. Die hier angebotenen Beiträge stellen zu keinem Zeitpunkt eine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlung dar. Sie sind nicht als Zusicherung von Kursentwicklungen der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren ist risikoreich und birgt Risiken, die den Totalverlust des eingesetzten Kapitals bewirken können. Die auf finanztrends.de veröffentlichen Informationen ersetzen keine, auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete, fachkundige Anlageberatung. Es wird keinerlei Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden übernommen. finanztrends.de hat auf die veröffentlichten Inhalte keinen Einfluss und vor Veröffentlichung sämtlicher Beiträge keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand dieser. Die Veröffentlichung der namentlich gekennzeichneten Beiträge erfolgt eigenverantwortlich durch Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen o.ä. Demzufolge kann bezüglich der Inhalte der Beiträge nicht von Anlageinteressen von finanztrends.de und/ oder seinen Mitarbeitern oder Organen zu sprechen sein. Die Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen usw. gehören nicht der Redaktion von finanztrends.de an. Ihre Meinungen spiegeln nicht die Meinungen und Auffassungen von finanztrends.de und deren Mitarbeitern wider. (Ausführlicher Disclaimer)