An der Börse gehört Amazon im laufenden Jahr bisher eher zu den Underpeformern mit Abschlägen von rund elf Prozent seit Jahresbeginn. Auf fundamentaler Ebene gelingen aber durchaus noch Erfolge. Wie „Der Aktionär“ berichtet, konnte der Internet-Gigant erstmals Walmart bei den jährlichen Umsätzen hinter sich lassen.
Quartalsweise ist ein solcher Erfolg schon vorher gelungen. Allerdings ist das Ganze mit etwas Vorsicht zu genießen. Hauptsächlich verantwortlich für den Vorwärtsgang bei Amazon ist das Cloud-Geschäft mit AWS. Darum bereinigt hätten die Umsätze im vergangenen Jahr bei schätzungsweise 588 Milliarden US-Dollar gelegen und damit deutlich unter den 713 Milliarden Dollar von Walmart.
Amazon: Alle Achtung
Schlechtgeredet werden sollen die Erfolge von Amazon damit aber keineswegs. Denn die Überholung fand nicht etwa in einer schwachen Phase von Walmart statt. Im Gegenteil: der US-Einzelhändler konnte von sparsameren Verbrauchern tendenziell profitieren, welche ihr Geld häufiger in den Supermarkt statt zum Autohändler oder der nächsten Edel-Boutique tragen.
Das zeigt auch der Aktienkurs, der bei Walmart in der jüngeren Vergangenheit zielstrebig in Richtung Norden marschierte. In dieser Hinsicht muss sich Amazon klar geschlagen geben. Dort blieb man mit dem letzten Schlusskurs in Höhe von 204,86 Dollar weit entfernt vom 52-Wochen-Hoch, das bei 258,60 Dollar anzutreffen ist.
Amazon Aktie Chart
Darauf kommt es an
Das Einzelhandelsgeschäft ist für Amazon nicht unwichtig, tritt an der Börse aber schon seit Längerem klar in den Hintergrund. Daran wird sich so schnell nichts ändern. Nachdem Amazon für dieses Jahr 200 Milliarden Dollar an Investitionen in Aussicht gestellt hat, sind die Erwartungen an Umsatzsprünge bei KI und Cloud nur noch größer geworden.
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