Amazon-Aktie: Alles nach Plan!

Amazon befördert erfolgreich 32 Satelliten ins All mit verstärkter Ariane-6-Rakete. Der Erfolg beweist die Machbarkeit des geplanten Satellitennetzes, während die Aktie an der Börse unter Druck bleibt.

Auf einen Blick:
  • Ariane-6-Rakete mit vier Boostern transportiert 32 Amazon-Satelliten
  • Start verlief planmäßig ab, erhöht maximale Ladekapazität auf 20 Tonnen
  • Amazon arbeitet verstärkt mit ESA statt SpaceX zusammen
  • Aktienkurs fällt trotz Erfolg um fünf Prozent auf 198,79 Dollar

Dass Amazon in Zukunft Starlink mit einem eigenen System für Satelliteninternet Konkurrenz machen möchte, das dürfte sich mittlerweile herumgesprochen haben. Noch hat Amazon jedoch deutlich weniger Satelliten im All. Geplant sind über 3.200 solcher Gerätschaften im niedrigen Erdorbit. Sie dorthin zu befördern, ist jedoch alles andere als eine leichte Aufgabe.

Mit Spannung wurde daher in dieser Woche der Start einer Ariane 6 beobachtet, welche erstmals mit vier statt nur zwei Boostern ausgestattet wurde. Dadurch sollte es möglich werden, die maximale Ladung auf 20 Tonnen zu erhöhen. Auf die Probe gestellt wurde das Ganze mit 32 Amazon-Satelliten. Das entspricht immerhin einem Prozent der geplanten Kapazität für Amazon Leo.

Amazon: Alles gut gegangen

Aus offensichtlichen Gründen hat Amazon wenig Interesse daran, bei Raketen auf Space X zu setzen. Firmengrüner Jeff Bezos und Space-X-Chef Elon Musk sollen ohnehin über Kreuz liegen. Geplant ist daher von Seiten Amazon, verstärkt auf die Dienste der ESA zurückzugreifen.

Daher darf es als großer Erfolg gelten, dass besagter Start der Ariane 6 planmäßig und ohne Zwischenfälle verlaufen ist. Dadurch allein kann Amazon zwar noch nicht zu Starlink aufschließen. Gezeigt wurde aber, dass auf diesem Wege grundsätzlich weitere Satelliten ins All befördert werden können. Damit scheint es nur noch eine Frage der Zeit zu sein, bis der erste ernstzunehmende Konkurrent zu Starlink entsteht.

Untröstliche Aktionäre

Amazon Aktie Chart

An den Börsen ging der Erfolg leider weitgehend unter. Dort dominierten weiterhin leichte Zweifel am weiteren KI-Wachstum und vor dem Wochenende drückten Zinssorgen aufgrund solider Arbeitsmarktdaten allgemein auf die Stimmung an den US-Börsen. Die Amazon-Aktie musste sich am Freitag mit einem Schlusskurs von 198,79 US-Dollar zufriedengeben. Auf Wochensicht ging es damit um über fünf Prozent abwärts.

Amazon-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Amazon-Analyse vom 15. Februar liefert die Antwort:

Die neusten Amazon-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Amazon-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 15. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Amazon: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Disclaimer

Die auf finanztrends.de angebotenen Beiträge dienen ausschließlich der Information. Die hier angebotenen Beiträge stellen zu keinem Zeitpunkt eine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlung dar. Sie sind nicht als Zusicherung von Kursentwicklungen der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren ist risikoreich und birgt Risiken, die den Totalverlust des eingesetzten Kapitals bewirken können. Die auf finanztrends.de veröffentlichen Informationen ersetzen keine, auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete, fachkundige Anlageberatung. Es wird keinerlei Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden übernommen. finanztrends.de hat auf die veröffentlichten Inhalte keinen Einfluss und vor Veröffentlichung sämtlicher Beiträge keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand dieser. Die Veröffentlichung der namentlich gekennzeichneten Beiträge erfolgt eigenverantwortlich durch Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen o.ä. Demzufolge kann bezüglich der Inhalte der Beiträge nicht von Anlageinteressen von finanztrends.de und/ oder seinen Mitarbeitern oder Organen zu sprechen sein. Die Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen usw. gehören nicht der Redaktion von finanztrends.de an. Ihre Meinungen spiegeln nicht die Meinungen und Auffassungen von finanztrends.de und deren Mitarbeitern wider. (Ausführlicher Disclaimer)