Amazon hat beim Prime Day 2026 die Erwartungen der Wall Street gesprengt. In den USA kletterte der Umsatz während des Events auf geschätzte 26,4 Milliarden Dollar. Das entspricht einem Wachstum von 9,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Ein wesentlicher Treiber war der Einsatz neuer Technologien. KI-gestützte Funktionen auf der Plattform verbesserten die Kaufabschlüsse der Kunden um 40 Prozent. Das zeigt, wie effizient der Konzern seine Nutzer mittlerweile durch den Kaufprozess steuert.
Die Aktie reagiert bisher verhalten und notiert bei 217,45 Euro. Auf Jahressicht steht dennoch ein Plus von knapp 13 Prozent zu Buche. Anleger blicken nun auf den 30. Juli. An diesem Tag präsentiert das Management die offiziellen Ergebnisse für das zweite Quartal.
Die Prognosen sind ehrgeizig. Der Markt erwartet einen Umsatzsprung auf fast 197 Milliarden Dollar. Das entspräche einer Steigerung von gut 17 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Beim Gewinn je Aktie kalkulieren Analysten mit 1,82 Dollar.
Die Erste Group Bank blickt bereits weiter in die Zukunft. Die Experten hoben ihre Gewinnprognose für das Jahr 2027 auf fast zehn Dollar je Aktie an. Damit liegen sie deutlich über dem bisherigen Marktdurchschnitt von 7,75 Dollar.
Parallel zum Kerngeschäft baut Amazon sein Satelliten-Netzwerk „Leo“ aus. Eine neue Kooperation mit dem südafrikanischen Provider Herotel soll ab 2027 ländliche Räume in Afrika mit Breitband versorgen. Das Projekt markiert unter der Marke „evry“ einen weiteren Schritt in den Markt für globales Satelliten-Internet.
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