Altria lockt mit Cash – und verliert an Substanz

Eine Dividende von 7 Prozent klingt verführerisch, doch ein Blick hinter die Zahlen zeigt: Bei Altria trügt der Schein und das Risiko wächst leise.

Auf einen Blick:
  • Dividendenrendite liegt bei rund 7 Prozent
  • Umsatz steigt, Margen brechen jedoch ein
  • Gewinn sinkt trotz Milliardenüberschüssen
  • Zigaretten bleiben zentrales Problemgeschäft
  • Strukturwandel kommt kaum voran

Altria hat eine Dividendenrendite vom 7 Prozent. Das klingt nach einem Geschenk. Altria lockt Anleger mit 1,06 Dollar pro Quartal. Viel Geld. Regelmäßig. Verlässlich.

Auf den ersten Blick wirkt die Aktie wie ein Selbstläufer für Einkommensfans. Doch genau hier beginnt das Problem.

Altria Aktie Chart

Altria: Blick auf die Zahlen

Ein Blick auf die Zahlen zeigt ein gemischtes Bild. Der Umsatz zieht an. Nach zwei eher schwachen Jahren legt Altria 2025 deutlich zu. Über 23 Mrd. Dollar flossen in die Kasse. Das sieht gut aus. Doch der schöne Schein trügt. Denn unter der Oberfläche bröckelt das Fundament.

Die Bruttomarge rutscht spürbar ab. 2023 lag sie noch nahe 70 Prozent. Zwei Jahre später bleiben nur noch gut 62 Prozent übrig. Das heißt: Von jedem Dollar Umsatz bleibt weniger hängen. Kosten fressen sich durch das Geschäft. Der Spielraum schrumpft.

Auch beim Gewinn zeigt die Kurve klar nach unten. Altria verdient noch immer Milliarden. Aber eben weniger als früher. Innerhalb von zwei Jahren geht fast ein Sechstel des Gewinns verloren. Die Gewinnmarge fällt deutlich. Der Trend zeigt nach unten. Und das nicht zum ersten Mal.

Altria: Das Kernproblem bleibt ungelöst

Altria lebt vom Zigarettenverkauf. Rund 90 Prozent des Umsatzes hängen daran. Doch immer weniger Menschen greifen zur Zigarette. Die Verkaufszahlen sinken zweistellig. Die Hoffnung auf Alternativen erfüllt sich bislang nicht. Neue Produkte kommen nicht richtig in Schwung. Der Umbau stockt.

Was heißt das für Anleger?

Die Dividende wirkt verlockend. Doch sie kaschiert ein strukturelles Problem. Das Geschäft schrumpft langsam, aber stetig. Eine echte Trendwende ist nicht zu erkennen. Wer nur auf die Ausschüttung schaut, übersieht das Risiko.

Unterm Strich bleibt ein klares Bild. Hohe Dividende. Schwaches Wachstum. Sinkende Margen. Für langfristige Investoren ist das keine gesunde Mischung. Die Dividende allein reicht nicht. Die Aktie bleibt ein Fall für Vorsicht.

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