Altria: Hohe Dividende, doch brandgefährlich

Altria überzeugt mit einer Dividendenrendite von fast 8 Prozent und einem KGV von 10. Doch langfristig sieht es nicht gut aus. Was Anleger wissen müssen.

Auf einen Blick:
  • Zigaretten bleiben das Fundament
  • Vapes rechtlich blockiert
  • Illegale Produkte dominieren
  • Hohe Dividende, sehr hohe Risiken

Altria steckt fest in der Vergangenheit. Zigaretten bestimmen das Geschäft. Und das mit voller Wucht. Fast der gesamte Umsatz kommt weiter aus klassischen Glimmstängeln. Rauchfreie Produkte spielen kaum eine Rolle. Wer hier auf den großen Umbruch hofft, wartet vergeblich.

Altria: Rauchfreie Produkte tragen kaum zum Umsatz bei

Vapes sind praktisch tot. Altrias wichtigstes Gerät, NJOY Ace, darf wegen eines Patentstreits nicht verkauft werden. Doch selbst ohne Verbot wäre die Lage mies. Der US-Markt wird von illegalen Einweg-Vapes überschwemmt. Billig. Stark. Mit verbotenen Aromen. Die Behörden greifen kaum durch. Gegen diese Flut kommt ein regulierter Konzern kaum an.

Auch bei Nikotinbeuteln läuft es holprig. Altrias Marke on! tritt auf der Stelle. Der große Gewinner heißt ZYN. Das Produkt von Philip Morris wächst rasant und ist längst Synonym für die ganze Kategorie. Altria versucht gegenzuhalten, etwa mit neuen Texturen. Doch der Vorsprung der Konkurrenz bleibt.

Altria Aktie Chart

Altria dominiert den Zigarettenmarkt

Marlboro, Altrias bekannteste Marke, dominiert den US-Markt. Die Marke erlaubt stetige Preiserhöhungen. Sinkende Stückzahlen gleichen höhere Preise bislang aus. Der US-Markt bietet dafür noch viel Spielraum.

Die Börse straft das Unternehmen dennoch ab. Die Aktie wird mit etwa dem Zehnfachen der erwarteten Gewinne bewertet. Rechnet man nur das Zigarettengeschäft, liegt das Multiple noch niedriger. Dazu kommt eine üppige Dividende von rund 7,5 Prozent. Sie gilt als gut abgesichert.

Natürlich bleiben Risiken. Die Rauchervolumen sinken schneller als im Branchenschnitt und die Anzahl der verkauften Zigaretten sinkt von Jahr zu Jahr. Setzt sich dieser Trend fort, wird es kritisch. Wer jetzt noch wegen der Dividende einsteigt, der muss das Unternehmen und die Gesamtentwicklung genau beobachten, um den Absprung zu schaffen. Auch wenn es kurzfristig noch okay aussieht, sieht es langfristig schlecht aus.

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