Nach den gemischten Quartalszahlen Ende Januar ist es vorerst ruhig um den Tabakriesen geworden. Doch die aktuelle Stille an der Nachrichtenfront ist trügerisch: Anleger richten den Blick bereits fest auf die kommende Woche. Denn dort muss das Management beweisen, dass die Transformation des Geschäftsmodells tatsächlich greift und die ausgegebenen Jahresziele realistisch sind.
Der Kalender markiert den 18. Februar 2026 rot. Auf der renommierten CAGNY-Konferenz (Consumer Analyst Group of New York) in Florida werden CEO Billy Gifford und CFO Sal Mancuso vor die Investoren treten. Für große Konsumgüterkonzerne ist dies traditionell die Bühne, um langfristige Strategien zu erläutern – für Altria geht es primär um den schwierigen Weg weg vom klassischen Rauchtabak hin zu alternativen Produkten.
Zahlenwerk als Basis
Die anstehende Präsentation folgt auf den Geschäftsbericht vom 29. Januar, der an der Börse ein geteiltes Echo hervorrief. Während der Umsatz in einigen Bereichen die Erwartungen übertraf, belasteten diverse Gegenwinde den Gewinn pro Aktie. Das Management gab eine Prognose für den bereinigten Gewinn pro Aktie zwischen 5,56 und 5,72 US-Dollar für das Gesamtjahr 2026 aus. Nun muss die Führungsetage darlegen, mit welchen konkreten Maßnahmen diese Ziele erreicht werden sollen.
Fokus auf rauchfreie Zukunft
Im Zentrum der Aufmerksamkeit steht das Portfolio jenseits der Zigarette. Marktbeobachter achten besonders auf Fortschritte bei der E-Zigaretten-Marke NJOY, deren Expansion als kritischer Erfolgsfaktor gilt. Auch die Entwicklung der Nikotinbeutel-Marke on! dient als wichtiger Indikator für den Diversifizierungserfolg. Zudem werden Aussagen zur Kapitalallokation erwartet. Als klassischer Dividendentitel steht Altria unter genauer Beobachtung, ob und wie Aktionäre über Ausschüttungen oder Aktienrückkaufprogramme weiter beteiligt werden.
Bis zum Webcast am kommenden Mittwoch dürften unternehmensspezifische Nachrichten rar bleiben. Kurzfristig bestimmen daher Sektortrends und Zinserwartungen den Kursverlauf, bevor das Management am 18. Februar neue Fakten liefert.
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