Am 4. Mai 2026 rollte in Melbourne ein neuer Zug auf die Gleise. Nicht irgendein Zug, sondern der erste X’trapolis 2.0, entwickelt von Alstom gemeinsam mit der Regierung des Bundesstaates Victoria, gebaut in Dandenong und Ballarat, also mitten in Australien. Das ist der Beginn eines 300-Millionen-Euro-Auftrags für insgesamt 25 Züge.
300 Millionen Euro, lokal gebaut
Was diesen Auftrag interessant macht, ist nicht allein das Volumen. Es ist die Tatsache, dass Alstom hier nicht liefert und abreist, sondern produziert, und zwar vor Ort. 750 Jobs in Victoria hängen daran. Das ist politisch gewollt, wirtschaftlich sinnvoll und für Alstom ein Argument, das in künftigen Ausschreibungen zieht. Wer lokale Wertschöpfung nachweisen kann, sitzt am Tisch, wenn die nächste Regierung den nächsten Auftrag vergibt.
Alte Züge raus, neue rein
Die X’trapolis 2.0 sollen die ältesten Fahrzeuge im Melbourner Netz ersetzen. Das klingt nach Routine, ist aber eben keine. Wer die Infrastruktur einer wachsenden Metropole modernisiert, liefert keine Einmalleistung, sondern baut eine Beziehung auf. Wartung, Ersatzteile, mögliche Folgebestellungen. Alstom kennt dieses Modell, und Melbourne ist nun Teil davon.
Ein Zug, aber kein kleines Signal
25 Züge sind noch kein Riesenauftrag nach globalen Maßstäben. Aber der erste Zug im Linienbetrieb ist der Moment, auf den Alstom hingearbeitet hat. Ab jetzt fährt das Argument täglich durch Melbourne. Das ist die beste Werbung, die man kaufen kann, und in diesem Fall hat man sie sich schlicht verdient.
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