Nach ihrem dramatischen Kurssturz Mitte April hat sich die Alstom-Aktie zuletzt bei einem Kursniveau von 16,50 Euro stabilisiert. Können Anleger jetzt wieder mit einem Rebound des französischen Bahntechnikherstellers rechnen?
Negative und positive Signale
Bei kaum einem anderen Unternehmen gehen die Einschätzungen von Analysten derzeit so weit auseinander wie bei der Alstom-Aktie. Zwischen dem bullischen Kursziel von JPMorgan bei 28 Euro und dem bärischen Kursziel von Barclays von 11,50 Euro liegt eine Spanne von über 140 Prozent. Das zeigt, wie unsicher sich die Profis derzeit bei der Beurteilung des fairen Werts sind.
Die Lage bei Alstom ist derzeit extrem angespannt, und die Kurzantwort auf die eingangs gestellte Frage lautet: Ja, ein Rebound ist theoretisch möglich, aber der Weg dorthin dürfte steinig werden.
Der Hauptgrund für den jüngsten Kurssturz war eine Hiobsbotschaft des Managements: Alstom musste sein Ziel zurücknehmen, über drei Jahre hinweg (bis 2026/27) einen kumulierten freien Cashflow von 1,5 Milliarden Euro zu generieren. Grund dafür sind Probleme bei der Umsetzung großer Aufträge und ein belastendes Working Capital.
Es gibt aber auch positive Signale. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2025/26 sammelte Alstom Aufträge im Wert von 27,6 Milliarden Euro ein – ein Plus von 39 % zum Vorjahr. Mit einer Book-to-Bill-Ratio von 1,4 wächst der Auftragsbestand schneller, als Alstom ihn abarbeiten kann. Die Nachfrage nach grüner Mobilität ist ungebrochen. Und die bereinigte EBIT-Marge liegt bei etwa 6 % und soll im nächsten Jahr auf 6,5 Prozent steigen.
Das muss jetzt passieren
Die Alstom-Aktie ist derzeit eine der heißesten Turnaround-Wetten auf dem europäischen Aktienmarkt. Ein nachhaltiger Rebound wird aber erst eintreten, wenn Alstom beweist, dass es die Altlasten aus der Übernahme von Bombardier endgültig im Griff hat.
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