Alstom-Aktie: Alstom kommt nicht hinterher!

Alstom senkt Renditeziele drastisch und erwartet hohen Mittelabfluss. Der Aktienkurs stürzte um über 26 Prozent ab.

Auf einen Blick:
  • Operative Renditeziele deutlich reduziert
  • Mittelabfluss von 1,5 Milliarden Euro erwartet
  • Aktie verliert über 26 Prozent an einem Tag
  • Großprojektverzögerungen belasten das Geschäft

Eigentlich gibt es in Europa auf der Schiene mehr als genug zu tun, was sich auch bei den Auftragsbüchern von Alstom widerspiegelt. Jene sind prall gefüllt, weshalb die Anteilseigner noch bis vor Kurzem guter Dinge war. Doch die Stimmung erhielt bereits mit dem Beginn des Irankriegs erste Risse.

In dieser Woche traten die Bullen dann endgültig die Flucht an, nachdem Alstom seine Finanzziele massiv nach unten korrigierten musste. Die operative Rendite soll bis zum Geschäftsjahr 2026/26 bei nur noch 6,5 Prozent statt zuvor in Aussicht gestellter 8 bis 10 Prozent liegen und für das erste Halbjahr rechnet das Unternehmen mit einem Mittelabfluss von 1,5 Milliarden Euro.

Verzögerungen belasten Alstom

Alstom begründete all das mit stockenden Fortschritten bei gleich mehreren Großprojekten. Die Reaktion an der Börse darauf fiel mehr als deutlich aus. Am 17. April stürzte die Alstom-Aktie um gut 26 Prozent in die Tiefe und erholen konnte sie sich davon bislang nicht. Ins Wochenende ging es mit 16,58 Euro. Das sind rund 35 Prozent weniger als zu Jahresbeginn.

Alstom Aktie Chart

Auf die nächsten Quartalszahlen blicken die Anleger nun eher sorgen- als hoffnungsvoll. Es fehlt momentan an der Aussicht auf eine Besserung der Lage, während gleichzeitig die Kosten aufgrund geopolitischer Verwerfungen weiter zu steigen drohen. Die Börsianer tun sich daher schwer damit, noch Kaufargumente zu finden.

Das sieht nicht gut aus

Aus charttechnischer Sicht hat die Alstom-Aktie durch die jüngste Verlustserie alle wesentlichen Supportlinien unterschritten und auch vor psychologisch wichtigen 20-Euro-Marke machten die Bären letztlich nicht Halt. Optimisten sehen die Möglichkeit dafür, dass Umsätze lediglich etwas nach hinten verschoben würden. Verlass ist darauf aber nicht und die Gefahr sinkender Margen macht Verzögerungen derzeit zu einer sehr schmerzhaften Angelegenheit.

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