Alphabet Aktie: Quantenfortschritt trifft auf Chartschwäche

Symbolbild, KI-generiert

Google verbesserte die Genauigkeit eines Quantenbausteins deutlich; zugleich fiel die Alphabet-Aktie unter eine wichtige Chartlinie.

Auf einen Blick:
  • Magic States mit 99,99 Prozent Genauigkeit
  • Fehler des Bausteins um Faktor 40 gesenkt
  • KI-Projekte für US-Behörden gestartet
  • Aktie schloss unter der Dreiecksunterkante

Google meldet einen Meilenstein auf dem Weg zum nutzbaren Quantencomputer, doch die Aktie reagiert mit Abschlägen. Parallel dazu treibt der Konzern sein KI-Geschäft in Behörden und im Onlinehandel voran.

Quanten-Baustein 40-mal sauberer

Forscher von Google Quantum AI haben auf dem Willow-Chip sogenannte Magic States mit einer Genauigkeit von 99,99 Prozent erzeugt. Die Fehler in diesem Baustein sanken damit um das 40-Fache. Die Studie erschien am 15. Oktober im Fachjournal Science.

Magic States sind speziell präparierte Quantenzustände. Ohne sie beherrscht ein Quantenrechner nur einen Teil der Operationen, die für nützliche Aufgaben nötig sind. Sie verbrauchen sich bei jeder Nutzung und müssen laufend nachproduziert werden. Frühere Schätzungen gingen davon aus, dass diese Produktion bis zu 95 Prozent der Rechenkapazität binden könnte.

Googles Verfahren funktioniert wie ein Türsteher: Ein grober Zustand wird immer wieder geprüft, fehlerhafte Versuche scheiden aus. Gelingt das im großen Maßstab, braucht ein brauchbarer Quantenrechner deutlich weniger physische Qubits. Das senkt Baukosten und Komplexität.

Allerdings bleibt der Weg weit. Für das Knacken der RSA-2048-Verschlüsselung müssten die Zustände laut Studie noch rund eine Million Mal sauberer werden. Die Verbesserung betrifft zudem nur diesen einen Baustein, nicht die Fehlerquote des gesamten Prozessors. Einen Zeitplan für die Kommerzialisierung nennt Google nicht.

KI-Offensive bei Behörden und Händlern

Im Tagesgeschäft setzt Alphabet auf Gemini. Google Public Sector und Accenture Federal Services starten sogenannte Gemini-Launchpads für US-Bundesbehörden. Spezialisierte Ingenieure arbeiten direkt in den Behörden-Teams und bauen KI-Agenten, etwa für Personal, Finanzen und Lieferketten. Accenture will dafür eine Belegschaft von 1.000 solcher Ingenieure aufbauen.

Im Konsumentengeschäft stellte Google in den USA den Universal Cart vor, einen Sammelkorb für Bestellungen bei verschiedenen Händlern. Für Händler könnte das ein interessanter, aber riskanter Vertriebskanal werden, sobald agentisches Einkaufen reift.

Chart unter Druck

Die Aktie schloss am Freitag bei 341 Dollar und fiel damit unter die untere Linie ihres Dreiecks. Die steigende Trendlinie vom Apriltief bei rund 274 Dollar verläuft bei etwa 344 Dollar, die 50-Tage-Linie bei 345 Dollar. Halt bietet nur noch die 200-Tage-Linie bei 341 Dollar.

Darunter folgen das Septembertief bei rund 330 Dollar und das Julitief bei rund 316 Dollar. Nach oben ist das Septemberhoch bei 363 Dollar der erste Widerstand.

Ob sich Cloud- und KI-Investitionen bereits in den Zahlen niederschlagen, zeigt Alphabet am 28. Oktober nach US-Börsenschluss mit dem dritten Quartal. Bis dahin tragen Search, YouTube und Cloud die Gewinne, während der Quantenvorsprung Zukunftsmusik bleibt.

Alphabet-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Alphabet-Analyse vom 19. Oktober liefert die Antwort:

Die neusten Alphabet-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Alphabet-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 19. Oktober erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Alphabet: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Disclaimer

Hinweis: Teile dieses Artikels wurden mithilfe Künstlicher Intelligenz erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Die auf finanztrends.de angebotenen Beiträge dienen ausschließlich der Information. Die hier angebotenen Beiträge stellen zu keinem Zeitpunkt eine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlung dar. Sie sind nicht als Zusicherung von Kursentwicklungen der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren ist risikoreich und birgt Risiken, die den Totalverlust des eingesetzten Kapitals bewirken können. Die auf finanztrends.de veröffentlichen Informationen ersetzen keine, auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete, fachkundige Anlageberatung. Es wird keinerlei Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden übernommen. finanztrends.de hat auf die veröffentlichten Inhalte keinen Einfluss und vor Veröffentlichung sämtlicher Beiträge keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand dieser. Die Veröffentlichung der namentlich gekennzeichneten Beiträge erfolgt eigenverantwortlich durch Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen o.ä. Demzufolge kann bezüglich der Inhalte der Beiträge nicht von Anlageinteressen von finanztrends.de und/ oder seinen Mitarbeitern oder Organen zu sprechen sein. Die Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen usw. gehören nicht der Redaktion von finanztrends.de an. Ihre Meinungen spiegeln nicht die Meinungen und Auffassungen von finanztrends.de und deren Mitarbeitern wider. (Ausführlicher Disclaimer)