Der US-amerikanische Milliardär und Hedgefondsmanager Bill Ackman hat seine langjährige Beteiligung an Alphabet, der Muttergesellschaft von Google, nahezu vollständig aufgelöst und die frei gewordenen Mittel in Microsoft investiert.
An der Börse sorgte das für Aufsehen. Nun hat Ackman auf der Plattform X klargestellt, dass der Verkauf nicht als Skepsis gegenüber Alphabet zu verstehen sei. Darüber berichtete unter anderem die Nachrichtenagentur Reuters.
Alphabet-Aktie: Bill Ackman bevorzugt aktuell Microsoft
Ackman beschrieb den Schritt als strategische Umschichtung: Er halte langfristig eine sehr optimistische Einschätzung zu Alphabet, habe aber angesichts des begrenzten Kapitals seines Fonds und der aktuellen Bewertungen entschieden, die Alphabet-Beteiligung als Finanzierungsquelle für den Einstieg bei Microsoft zu nutzen.
Den Aufbau der Microsoft-Position hatte seine Investmentgesellschaft Pershing Square bereits im Februar begonnen, nachdem die Aktie infolge eines Quartalsberichts deutlich gefallen war. Dieser hatte langsameres Wachstum im Cloud-Bereich und stark steigende Investitionsausgaben gezeigt. Ackman nannte Microsofts Bewertung, das Cloud-Geschäft Azure und die Positionierung im KI-Bereich als die wesentlichen Gründe für die Investition.
Pershing Square hielt zum Ende des ersten Quartals 2026 rund 5,65 Millionen Microsoft-Aktien. Die Position war bis Mitte Mai auf einen Marktwert von rund 2,3 Milliarden Dollar angewachsen. Ackman unterstützt dabei ausdrücklich Microsofts Investitionsplan von 190 Milliarden Dollar für 2026 und sieht die Ausgaben als notwendige Grundlage für künftiges Umsatzwachstum.
Alphabet-Aktie: Wer ist Bill Ackman – und warum bewegt er die Märkte?
Bill Ackman gilt als einer der einflussreichsten Investoren der Wall Street. Sein Hedgefonds Pershing Square Capital Management verwaltet ein Vermögen von mehreren Milliarden Dollar und ist für einen konzentrierten Anlagestil bekannt: wenige, sorgfältig ausgewählte Positionen in großen börsennotierten Unternehmen, die Ackman für fundamental unterbewertet hält.
Ackmans öffentliche Stellungnahmen – oft direkt über soziale Medien – werden von Analysten und Privatanlegern weltweit aufmerksam verfolgt und können die Kurse betroffener Unternehmen innerhalb von Stunden messbar bewegen. Neben Microsoft gehörte zuletzt auch Meta Platforms zu den KI-bezogenen Investments, die Ackman als attraktive Gelegenheit identifiziert hatte.
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