Die Alphabet-Aktie rutscht weiter ab und hat am Dienstag den tiefsten Schlusskurs seit November erreicht. Mit einem Tagesverlust von über 3 Prozent fiel der Kurs auf rund 290 Dollar. Das ist der stärkste Rückgang an einem einzigen Tag seit Juni.
Jetzt wird es ernst für die Google-Mutter. Vom Februarhoch bei knapp 350 Dollar hat die Aktie bereits rund 17 Prozent verloren. Bis zur offiziellen Bärenmarkt-Schwelle von minus 20 Prozent fehlen damit nur noch 3 Prozentpunkte. Diese Marke könnte schneller erreicht werden als vielen Anlegern lieb ist.
Der Grund für die Schwäche liegt nicht allein bei Alphabet selbst. Die gesamte Tech-Branche leidet unter steigenden Anleiherenditen und anhaltenden geopolitischen Spannungen. Wachstumsaktien stehen besonders unter Druck, weil Investoren ihr Geld umschichten.
Alphabet Aktie Chart
Die KI-Rechnung wird teuer
Doch Alphabet hat auch hauseigene Probleme. Die Kosten für den Ausbau der KI-Infrastruktur steigen massiv, und niemand weiß genau, wann sich diese Investitionen wirklich auszahlen. Die Sorge um schrumpfende Margen sitzt den Anlegern im Nacken. Hinzu kommt die regulatorische Unsicherheit, die wie ein Damoklesschwert über dem Konzern schwebt.
Das Handelsvolumen war am Dienstag deutlich erhöht. Das zeigt, dass hier aktiv umgeschichtet wird. Viele Investoren positionieren sich offenbar neu, bevor die Aktie möglicherweise noch tiefer fällt. Ein Rutsch in den Bärenmarkt würde die Stimmung rund um einen der meistbeobachteten Tech-Werte an der Wall Street komplett drehen. Die nächsten Tage werden zeigen, ob die Aktie sich noch einmal fangen kann oder ob der Abwärtstrend weitergeht.
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