Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg hat der US-Technologiekonzern Alphabet der EU-Kommission Änderungen an seiner Spam-Richtlinie angeboten, um ein mögliches Bußgeld zu vermeiden.
Alphabet-Aktie: Streit um Googles Umgang mit Verlagen
Auslöser des Streits ist Googles sogenannte „Site Reputation Abuse Policy“. Diese Richtlinie richtet sich gegen eine Praxis, bei der Drittanbieter fremde Inhalte auf etablierten Webseiten platzieren, um von deren gutem Ruf in den Suchergebnissen zu profitieren.
Die EU-Kommission hatte dazu im November 2024 eine Untersuchung auf Grundlage des Gesetzes über digitale Märkte eingeleitet, das die Marktmacht großer Technologiekonzerne begrenzen soll. Nach Einschätzung der Behörde benachteiligt Googles Richtlinie jedoch auch Nachrichtenmedien und andere Verlage, wenn diese auf ihren Seiten Inhalte kommerzieller Partner einbinden. Damit treffe sie eine weit verbreitete und legitime Methode zur Finanzierung von Online-Angeboten.
Alphabet-Aktie: Einigung mit EU in Sicht?
Google erklärte laut Bloomberg, man arbeite konstruktiv mit der Kommission zusammen. Ziel sei es, die Suchergebnisse nützlich zu halten und Nutzer vor irreführenden Praktiken zu schützen. Die eingereichten Änderungsvorschläge liegen Beteiligten bis Ende nächster Woche zur Stellungnahme vor.
Für Anleger ist der Fall relevant, da ein Verstoß gegen das Gesetz über digitale Märkte Strafen von bis zu zehn % des weltweiten Jahresumsatzes nach sich ziehen kann. Das Gesetz über digitale Märkte ist ein EU-Regelwerk, das seit 2023 gilt und speziell die Geschäftspraktiken großer Plattformbetreiber wie Google, Apple oder Meta reguliert.
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