In seinem neuen Newsletter „Hard Work“ nimmt Almonty-CEO Lewis Black die westlichen Lieferketten für Wolfram ins Visier. Unter dem Titel „Closing the Tungsten Loophole“ argumentiert er, dass neue Beschaffungsregeln in den USA zwar ein wichtiger Schritt seien, es jedoch weiterhin Schlupflöcher gebe, über die chinesisches Wolfram indirekt in westliche Lieferketten gelangen könne.
Der CEO fordert deshalb strengere Kontrollen der Herkunft des strategisch wichtigen Metalls und eine konsequentere Umsetzung bestehender Vorgaben.
Almonty-Aktie: Herkunft des Wolframs wird zum Wettbewerbsfaktor
Nach Ansicht von Lewis Black reicht es künftig nicht mehr aus, lediglich den unmittelbaren Lieferanten zu prüfen. Entscheidend sei die vollständige Rückverfolgbarkeit der Lieferkette – von der Mine bis zum Endprodukt.
Hintergrund sind die verschärften US-Vorgaben, nach denen Behörden und das Militär künftig kein Wolfram mehr aus bestimmten Ländern beschaffen dürfen. Unternehmen, die über eigene Minen und transparente Lieferketten verfügen, könnten dadurch erhebliche Wettbewerbsvorteile erhalten. Genau hier sieht sich Almonty mit der Sangdong-Mine in Südkorea strategisch gut positioniert.
Der CEO verweist außerdem darauf, dass sich der Wolframmarkt strukturell verändert. Während das Angebot außerhalb Chinas knapp bleibt, steigt die Nachfrage aus Bereichen wie Verteidigung, Halbleiterindustrie, Elektronik und Batteriespeicherung weiter an. Gerade für diese Anwendungen sei frisches Wolfram unverzichtbar, da sich ein großer Teil der benötigten Materialien nicht wirtschaftlich recyceln lasse. Dadurch werde der Aufbau neuer westlicher Förderkapazitäten immer wichtiger.
Almonty-Aktie: Der politische Rückenwind nimmt zu
Für Anleger ist der Blog vor allem deshalb interessant, weil er zeigt, wie stark sich Almonty inzwischen als strategischer Lieferant für den Westen positioniert. Das Unternehmen profitiert zunehmend von geopolitischen Entwicklungen und dem Wunsch vieler Staaten nach Rohstofflieferketten ohne chinesischen Einfluss.
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