Almonty Industries-Aktie: Irre Geldgrube!

CEO Black sieht den Wolframmarkt nach Jahrzehnten chinesischer Dominanz an einem Wendepunkt. Almonty profitiert von neuer Preisfindung und steigender Nachfrage aus dem Westen.

Auf einen Blick:
  • Wolframpreis jahrzehntelang künstlich niedrig
  • China lockert Exportbeschränkungen nicht
  • Westliche Kunden zahlen Prämien für Sicherheit
  • Sangdong-Mine in Südkorea wieder aktiv

Almonty Industries sieht den Wolframmarkt an einem historischen Wendepunkt. Unter dem Motto „Price discovery after 30 years in a cage“ argumentiert CEO Lewis Black, dass der Wolframpreis jahrzehntelang künstlich niedrig gehalten worden sei – vor allem durch Chinas dominante Stellung auf dem Weltmarkt.

Da China den Großteil der globalen Produktion kontrolliere und seine Exportpolitik zuletzt deutlich verschärft habe, könnte sich der Markt nun erstmals seit rund 30 Jahren frei entwickeln. Nach Ansicht des Managers beginne damit eine Phase der echten Preisfindung.

Almonty-Aktie: Westliche Abnehmer bereit zu Preisprämien

Über Jahrzehnte habe China den Wolframmarkt durch hohe Produktionskapazitäten und staatlichen Einfluss geprägt, konstatierte Black. Diese Dominanz habe verhindert, dass sich der Preis allein nach Angebot und Nachfrage entwickeln konnte.

Mit den jüngsten Exportbeschränkungen und dem wachsenden geopolitischen Interesse an kritischen Rohstoffen ändere sich diese Situation jedoch grundlegend. Abnehmer in Europa und Nordamerika seien zunehmend bereit, für sichere und unabhängige Lieferketten höhere Preise zu akzeptieren.

Almonty-Aktie: Starke Gewinnperspektive

Für Almonty hätte eine nachhaltige Neubewertung des Wolframpreises große wirtschaftliche Bedeutung. Da die Sangdong-Mine des Unternehmens in Südkorea inzwischen wieder in Betrieb ist, würde jeder Anstieg des Marktpreises die künftigen Erlöse und Margen unmittelbar verbessern.

Das Unternehmen positioniert sich deshalb nicht nur als neuer Produzent außerhalb Chinas, sondern auch als möglicher Profiteur einer strukturellen Neubewertung eines hochkritischen Rohstoffs.

Wolfram wird unter anderem für Halbleiter, Rüstungsgüter, Luft- und Raumfahrt, Werkzeugmaschinen, Elektromobilität sowie die Energie- und Medizintechnik benötigt. Aufgrund seiner extremen Härte, hohen Dichte und Hitzebeständigkeit kommt der Rohstoff beispielsweise in Hartmetallwerkzeugen, Panzer- und Munitionssystemen, Turbinenschaufeln, Halbleiterbauteilen, Röntgenanlagen und Fusionsreaktoren zum Einsatz. Besonders für die Verteidigungs- und Hightech-Industrie gilt Wolfram daher als strategisch wichtiger Rohstoff.

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