Almonty Industries hat den bestehenden Aufwärtstrend weiter bestätigt und notiert aktuell auf neuen Allzeithochs. Die Stärke im Chart wurde zusätzlich durch die langfristige Roadmap des Unternehmens sowie den jüngsten Shareholder Letter untermauert.
Der Fokus richtet sich auf die Sangdong Mine
CEO Lewis Black nutzte das Schreiben, um die Ambition unmissverständlich zu formulieren. Almonty Industries will zur führenden nicht-chinesischen Wolfram-Plattform aufsteigen und damit eine Versorgungslücke schließen, die politisch wie wirtschaftlich zunehmend als kritisch gilt. Der Hintergrund ist bekannt, aber aktueller denn je. China kontrolliert rund 80 % des globalen Wolframmarktes, während westliche Industrien, von Verteidigung über Halbleiter bis hin zur Luft- und Raumfahrt, immer abhängiger von diesem strategischen Metall werden. Verstärkt wird diese Gemengelage durch regulatorische Entwicklungen wie das geplante US-Verbot chinesischer Wolfram-Lieferungen für Verteidigungszwecke ab 2027 sowie durch den massiven Preisanstieg von rund 160 % im Jahr 2025.
Operativ rückt dabei vor allem die Sangdong Mine in Südkorea in den Fokus. Mit der ersten Erzlieferung im Dezember 2025 wurde der Übergang von der Bau- in die kommerzielle Phase eingeleitet. Die untertägige Infrastruktur ist fertiggestellt, Zerkleinerung, Mahlung und Flotation laufen, und die metallurgischen Tests zeigen Ausbeuten von über 90 %. Für 2026 ist die vollständige kommerzielle Produktion in Phase I vorgesehen, parallel dazu soll bereits die Phase-II-Expansion vorbereitet werden. Ab 2027 strebt Almonty hier eine Jahreskapazität von rund 1,2 Millionen Tonnen Erz beziehungsweise etwa 460.000 MTU Wolfram an, eine Größenordnung, die Sangdong zur größten Wolfram-Mine außerhalb Chinas machen würde und perspektivisch über 80 % der nicht-chinesischen Primärversorgung abdecken könnte.
Zusätzliche strategische Flexibilität verschafft sich Almonty durch Explorationsoptionen. Die Genehmigung des Polaris Exploration Program am 23. Januar für den Aurora Mining District in Nevada erlaubt es, 2026 gezielt hochgradige Ziele zu testen. Historisch bekannte Vorkommen mit signifikanten Silber- und Goldgehalten liefern hier optionales Upside-Potenzial, ohne den Fokus vom Kerngeschäft Wolfram abzulenken.
Almonty Industries-Aktie im Chart-Check
Durch den erneuten starken Schub wurde die Widerstandszone zwischen 8,20 und 9,20 Euro durchbrochen, die sich aus den vorherigen Hochs gebildet hatte. Damit bleibt der Aufwärtstrend der Almonty Industries weiterhin intakt. Auf der Oberseite befindet sich der Kurs aktuell in einer Art „Niemandsland“, da die Aktie historisch noch nicht in diesen Bereichen notiert hat. Entsprechend schwierig ist es, klassische Widerstandszonen oder markante Marken direkt aus dem Chart abzuleiten. Orientierung kann hier das Fibonacci-Extension-Tool liefern. Auf dieser Basis könnten Bereiche um 15,20 Euro oder auch rund um 20 Euro potenzielle Reaktionszonen darstellen. Entscheidend wird dabei sein, wie tief mögliche Rückläufe ausfallen. Besonders spannend wären Reaktionen an der aktuellen Unterstützungszone oder entlang der Aufwärtstrendlinie. Hier die Almonty Industries-Aktie im Tageschart. 
Den Link zu Tradingview und dem Chart findest du hier: https://www.tradingview.com/x/AWLQJ6Ok/
Am aktuellen Punkt würde ich ungern direkt in den Chart aufspringen und daher mit Long-Positionen zunächst abwarten. Aufgrund der derzeitigen Stärke und des klaren Aufwärtstrends würde ich Short-Positionen aktuell komplett außen vor lassen.
Kaufchancen würden aus meiner Sicht dann interessant werden, wenn der Kurs einen Rücksetzer zeigt und an einer relevanten Zone erneut Kaufkraft aufkommt. Besonders im Blick hätte ich dabei die Unterstützungszone an den ehemaligen Hochs zwischen 8,20 und 9,20 Euro. Kann der Markt diesen Bereich verteidigen, wäre das eine gute Ausgangslage, um auf weiter steigende Kurse bei Almonty Industries zu setzen.
Ihr Konrad
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