Der Preis für Wolfram explodiert. Almonty Industries verdreifacht seinen Umsatz im ersten Quartal 2026. Die Aktie reagiert am Donnerstag dennoch mit einem deutlichen Kursrutsch. Bei dem Rohstoffkonzern klaffen operative Realität und Marktreaktion aktuell weit auseinander.
Das Zahlenwerk zum Jahresauftakt markiert einen Wendepunkt. Almonty steigerte die Erlöse um 221 Prozent auf 25,4 Millionen US-Dollar. Das bereinigte operative Ergebnis drehte deutlich ins Plus. Der Konzern erwirtschaftete 6,1 Millionen US-Dollar.
Der Haupttreiber für diesen Sprung ist der Rohstoffmarkt. Der Spotpreis für Ammoniumparawolframat in Rotterdam schoss zuletzt steil nach oben. Kostete eine metrische Tonne im Januar noch rund 900 US-Dollar, waren es Ende April über 3.000 US-Dollar.
Die Gründe für diese Rally sind politischer Natur. Chinesische Exportkontrollen verknappen das Angebot. Parallel dazu treibt die Rüstungsindustrie die Nachfrage massiv an.
Neue Mine und US-Fokus
Almonty profitiert von dieser Gemengelage durch neue Kapazitäten. Mitte März nahm das Unternehmen die Sangdong-Mine in Südkorea offiziell in Betrieb. Sie gilt als eine der größten Wolframlagerstätten weltweit. Westliche Lieferketten sollen so unabhängiger von China werden.
Der neue strategische Fokus zeigt sich auch beim Firmensitz. Das Management verlegte die Zentrale von Toronto nach Dillon im US-Bundesstaat Montana. Damit rückt Almonty näher an US-Regierungsbehörden und Rüstungskonzerne heran.
Die Folge: Das Gentung-Wolframprojekt in Montana rückt in den Mittelpunkt. Die Arbeiten vor Ort laufen auf Hochtouren. Almonty peilt die Produktionsreife für die zweite Jahreshälfte an.
Analysten sehen weiteres Potenzial
Trotz der starken operativen Zahlen gaben Anleger am Donnerstag Gewinne ab. Die Aktie verlor auf Xetra gut neun Prozent. Das dürfte Gewinnmitnahmen geschuldet sein. Seit Jahresbeginn steht immer noch ein Kursplus von rund 130 Prozent auf der Anzeigetafel.
Analysten bleiben optimistisch. Die Bank of America hob ihr Kursziel kürzlich auf 23 US-Dollar an und rät zum Kauf. Die Experten erwarten für das kommende Jahr einen massiven Umsatzsprung.
Konzernchef Lewis Black rührt derweil weiter die Werbetrommel. Nach seinem Auftritt auf einer Branchenkonferenz am Mittwoch folgt bald der nächste Termin. Am 20. Mai präsentiert Black die weitere Strategie auf der IIF-Investorenkonferenz. Hier erwarten Marktbeobachter neue Details zum Ausbau der US-Projekte.
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