Nach dem Erreichen der ersten Produktionsmeilensteine in Südkorea beschleunigt Almonty Industries die Betriebsabläufe. Wie Almonty-Chef Lewis Black am 29. September mitteilte, lief die Mühle am Standort Sangdong zuletzt an sieben Tagen pro Woche für jeweils 13 Stunden. Für die darauffolgenden Tage stellte das Management die Ausweitung auf einen durchgehenden Betrieb rund um die Uhr in Aussicht.
Hochlauf der südkoreanischen Wolfram-Förderung
Die Anlage in Sangdong steht im Mittelpunkt der Unternehmensstrategie. Erste Wolframkonzentrat-Produktion in Sangdong gelang vor gut einer Woche, seither legte das Papier um 3,5 % zu. Die erforderlichen behördlichen Betriebszertifizierungen für die Aufbereitungs- und Brechanlagen waren am 17. September erteilt worden. Sie bilden die formelle Grundlage für die kommerzielle Verwertung und den Verkauf des Konzentrats.
Erste Wolframkonzentrat-Gebinde in Sangdong-Mine wurden vor gut einer Woche verpackt, seither verzeichnete der Titel ein Plus von 3,5 %. Die historische Mine war seit 1993 stillgelegt und soll Almonty eine führende Rolle bei der Versorgung westlicher Industriemärkte mit dem kritischen Technologiemetall sichern. An der Börse notiert die Aktie heute mit einem leichten Zuwachs von 1,1 % bei 12,04 Euro.
Analysten sehen Potenzial durch erweiterte Kapazitäten
Die operativen Fortschritte finden Unterstützung bei Marktbeobachtern. Das Analysehaus Stifel startete am 25. September die Beobachtung der Aktie mit einer Kaufempfehlung und rief ein Kursziel von 25,00 Dollar aus. Laut Reuters verwiesen die Experten als Begründung auf die wachsende Produktionsbasis des Unternehmens, die strategische Rolle bei der westlichen Wolframversorgung sowie das erwartete Wachstum in Panasqueira und Sangdong.
Auch Sphene Capital bekräftigte am 28. September eine Kaufempfehlung mit einem Ziel von 26,40 US-Dollar. Neben dem südkoreanischen Vorzeigeprojekt verwiesen die Analysten auf einen am 17. September unterzeichneten mehrjährigen Abnahmevertrag mit der Sandvik-Tochter Wolfram Bergbau und Hütten AG.
Diese Vereinbarung umfasst mindestens rund 1.720 Tonnen enthaltenes Wolframtrioxid aus der Wiederaufbereitung von Haldenmaterial der spanischen Los-Santos-Mine.
Mit dem schrittweisen Übergang zum kontinuierlichen Schichtbetrieb in Sangdong entscheidet sich in den kommenden Monaten, wie zügig Almonty die geplanten Fördermengen in exportfähige Lieferungen ummünzen kann.
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