Almonty Aktie: 60 Jahre Molybdän-Reserven bestätigt

Almonty bestätigt Molybdän-Reserven für sechs Jahrzehnte und treibt die Produktion in Südkorea voran.

Auf einen Blick:
  • Reserven für über 60 Jahre bestätigt
  • Bohrprogramm zu 37 Prozent abgeschlossen
  • Umsatz steigt um 221 Prozent
  • Aktienkurs legt um 118 Prozent zu

Südkorea importiert über 90 Prozent seines Molybdäns aus China. Almonty Industries will das ändern — und hat jetzt bestätigt, dass die Reserven dafür reichen.

Am 22. Juni 2026 meldete Almonty Korea Tungsten Corp., dass das Sangdong-Molybdän-Projekt in Südkorea Reserven für mehr als 60 Jahre Förderung enthält. Das Unternehmen beschleunigt die Produktionspläne, um abgebautes Erz unter einem bestehenden Vertrag an SeAH M&S zu liefern.

Bohrprogramm bestätigt Qualität

Almonty hat rund 37 Prozent seines großangelegten Bohrprogramms an 26 Standorten abgeschlossen. Die Assay-Ergebnisse bestätigen Ressourcengehalte, die mit historischen Probendaten übereinstimmen. CEO Lewis Black bezeichnete die frühen Resultate als sehr ermutigend. Die Dringlichkeit erklärt sich aus Südkoreas akuter Versorgungslücke bei Molybdän — einem Metall, das in der Luft- und Raumfahrt, Verteidigung, Nuklearenergie und Halbleiterproduktion unverzichtbar ist.

Starke Zahlen, hohes Tempo

Im ersten Quartal 2026 erzielte Almonty einen Umsatz von 25,4 Millionen US-Dollar — ein Anstieg von 221 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das bereinigte EBITDA lag bei 6,1 Millionen US-Dollar. Analysten rechnen mit einem jährlichen Umsatzwachstum von 40 Prozent und erwarten, dass das Unternehmen innerhalb von drei Jahren die Gewinnschwelle erreicht.

Die Aktie spiegelt den Rückenwind wider. Seit Jahresanfang hat der Kurs um rund 118 Prozent zugelegt, auf Jahressicht sogar um mehr als 440 Prozent. Vom 52-Wochen-Hoch bei 33,35 CAD ist der aktuelle Kurs von 26,28 CAD noch etwa 21 Prozent entfernt.

Kritische Rohstoffe als Geschäftsmodell

Molybdän ist nicht das einzige Standbein. Im März 2026 startete Almonty die Phase-1-Inbetriebnahme der Sangdong-Wolframmine — die erste Produktion dort seit über drei Jahrzehnten. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz nach Dillon, Montana, verlegt und positioniert sich damit stärker im nordamerikanischen Markt für kritische Rohstoffe.

Mit gesicherten Reserven, einem laufenden Bohrprogramm und einem bestehenden Abnahmevertrag mit SeAH M&S rückt der Produktionsstart beim Molybdän-Projekt nun konkret näher.

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