Künstliche Intelligenz erstreckt sich in immer mehr Lebensbereiche und ist längst auch bei den Versicherern angekommen. Darüber unterhielt sich kürzlich Allianz-Vorständin Barbara Karuth-Zelle mit der „FAZ“. Dabei sprach sie unter anderem darüber, dass KI bereits eine große Rolle spiele. Bei der Tierkrankenversicherung in Deutschland würden etwa bereits rund die Hälfte aller Schadensfälle automatisiert bearbeitet.
Die Allianz erkennt für die Zukunft weiterhin Chancen durch KI, will dabei aber nicht nur auf Tempo setzen. Wichtig sei gerade in dieser Branche auch Vertrauen. Sowohl die Kunden als auch die eigenen Angestellten müssten positive Erfahrungen mit der KI machen.
Die Allianz begrüßt Regulierung
Aus diesem Grund begrüßt die Allianz auch Bestrebungen der EU, KI zu regulieren eher als Chance. Andere Unternehmen beklagen, dass dadurch Fortschritte unnötig ausgebremst würden. Die Allianz hingegen argumentiert, dass es klare Regeln brauche, um Vertrauen aufzubauen. Gleichwohl gelte es, Innovationen nicht abzuwürgen, also das richtige Maß bei der Regulierung zu finden.
Im eigenen Unternehmen scheint bei der Allianz KI nicht mehr wegzudenken zu sein. Das Unternehmen gesteht auch ein, dass dadurch so mancher Arbeitsplatz obsolet werden dürfte. Es sollen aber neue Jobs an anderer Stelle entstehen und um die Angestellten darauf vorzubereiten, wird wohl verstärkt auf Weiterbildung gesetzt.
Immer mit der Ruhe
Allianz Aktie Chart
Der Ansatz der Allianz im Umgang mit Künstlicher Intelligenz hört sich recht besonnen an, was beileibe nichts Schlechtes sein muss. Gleichzeitig ist es für die Anleger erfreulich, dass der Konzern die Technologie bereits in Arbeitsabläufe integriert und sich damit für die Zukunft wappnet. Über die aktuell schlechte Stimmung an den Märkten tröstet das aber nicht hinweg. Die Allianz-Aktie trieb es am Freitag um weitere 1,6 Prozent bis auf 347,60 Euro in die Tiefe.
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