Die Aktie der Allianz beendete die Handelswoche am Freitag bei einem Schlusskurs von 425,00 Euro. Im bisherigen Verlauf des Kalenderjahres ergibt sich für den Titel damit ein Kurszuwachs von 8,5 Prozent. Im Vergleich zum 52-Wochen-Hoch notiert der Wert um 6,5 Prozent darunter.
Berechnungen zu Hitzeschäden in Europa
Am Donnerstag berichtete die Tagesschau über volkswirtschaftliche Berechnungen der Allianz zu den Folgen sommerlicher Hitzeperioden. Demnach schätzte die Allianz, dass die Hitzewelle die Wirtschaftsleistung in Europa um insgesamt 113 Milliarden Euro verringert habe.
Für Deutschland bezifferte die Allianz die resultierenden Einbußen auf geschätzte 25 Milliarden Euro. Damit rangiert die Bundesrepublik bei den ermittelten ökonomischen Einbußen auf dem zweiten Platz hinter Italien.
Über dieselbe Untersuchung berichtete am Donnerstag auch die Nachrichtenagentur dpa-AFX. Laut dpa-AFX kam die Studie der Allianz zu dem Ergebnis, dass die Hitzewelle des Sommers die europäische Wirtschaftsleistung um 113 Milliarden Euro reduziert habe. Für die Bundesrepublik bezifferte die Allianz-Studie die wirtschaftlichen Ausfälle demnach ebenfalls auf 25 Milliarden Euro.
Zusätzlich zu den Werten für die größeren europäischen Volkswirtschaften legte die Allianz spezifische Schätzungen für weitere Länder vor. Medienberichten vom Donnerstag zufolge bezifferte eine Studie der Allianz die hitzebedingten wirtschaftlichen Kosten für die Schweiz auf rund 400 Millionen Franken.
Personalentscheidung bei Allianz Commercial
Abseits der makroökonomischen Berechnungen gab es bei der Konzerneinheit Allianz Commercial eine personelle Weichenstellung. Medienberichten vom Freitag zufolge wurde Stephen Morton mit Wirkung zum 1. März 2027 zum globalen Leiter für Captive-Fronting und Captive-Lösungen ernannt. Er tritt in dieser Rolle die Nachfolge von Brian McNamara an, der Ende September in den Ruhestand geht.
Marktumfeld der vergangenen Tage
Am vergangenen Dienstag war die Aktie nach dem Rückgang unter ihre 50-Tage-Linie unter Druck geraten. Einem Medienbericht zufolge galten steigende Ölpreise und die Geldpolitik in den Vereinigten Staaten als mögliche Belastungsfaktoren für den Handel, wobei sich für den stärkeren Kursrückgang kein einzelner konkreter Auslöser verlässlich belegen ließ.
