Die Allianz macht weiter Tempo beim Kapitalrückfluss an die Aktionäre. Der Münchener Versicherungsriese kündigte gestern ein zusätzliches Aktienrückkaufprogramm über bis zu 2,5 Milliarden Euro an. Das Geld ist da, die Zahlen stimmen und CEO Oliver Bäte zeigt einmal mehr, dass er weiß, wie man Aktionäre bei Laune hält.
Seit Anfang 2017 hat die Allianz damit insgesamt rund 16 Milliarden Euro in Rückkäufe gesteckt. Eine beeindruckende Summe, die zeigt, dass hier nicht nur geredet, sondern auch gehandelt wird. Die Bilanz für das Geschäftsjahr 2025 untermauert diese Strategie eindrucksvoll. Der operative Gewinn kletterte um 8,4 Prozent auf 17,4 Milliarden Euro. Das Nettoergebnis für die Aktionäre legte um 8,5 Prozent auf 10,8 Milliarden Euro zu.
Starke Zahlen rechtfertigen die Strategie
Besonders die Schaden- und Unfallversicherung läuft rund. Hier stieg der operative Gewinn um fast 14 Prozent auf knapp 9 Milliarden Euro. Die Combined Ratio verbesserte sich leicht auf 92,2 Prozent. Auch im Asset Management mit der Tochter Pimco zeigt sich Stabilität. Der Gewinn legte um 3,3 Prozent auf 3,3 Milliarden zu, während die verwalteten Drittmittel auf 1.990 Milliarden Euro wuchsen.
Die Eigenkapitalrendite liegt bei starken 18,1 Prozent, die Solvency-II-Quote bei soliden 218 Prozent. Und dann ist da noch die Dividende. Mit 17,10 Euro je Aktie schlägt der Vorstand ein Plus von 11 Prozent vor. Anleger dürfen sich also gleich doppelt freuen. Erst die Dividende kassieren, dann vom Rückkaufprogramm profitieren. Die Allianz zeigt eindrucksvoll, wie man überschüssiges Kapital sinnvoll einsetzt und dabei die Aktionäre nicht vergisst.
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