Allianz Aktie: 2,5-Milliarden-Rückkauf läuft

Schwache US-Jobdaten und ein milliardenschwerer Aktienrückkauf treiben die Allianz-Aktie in Richtung ihres Rekordhochs.

Auf einen Blick:
  • US-Arbeitsmarkt schwächt sich ab
  • Milliarden-Rückkaufprogramm stützt den Kurs
  • DAX profitiert von Zinssenkungshoffnungen
  • Halbjahreszahlen im August erwartet

Die Allianz profitiert von einer seltenen Mischung. Rückenwind kommt aus Berlin und Washington. Die Bundesregierung plant ein neues Wirtschaftspaket zur Wachstumsförderung. Amerikas Arbeitsmarkt kühlt derweil spürbar ab. Das treibt den DAX auf neue Höchststände und zieht den Münchener Versicherer mit.

Schwache Jobdaten, starke Kurse

Im Juni entstanden in den USA lediglich 57.000 neue Stellen. Das entspricht rund der Hälfte der ursprünglichen Prognosen. Die Folge: Die Sorge vor weiteren Zinserhöhungen schwindet. Laut dem Marktinstrument FedWatch sinkt die Wahrscheinlichkeit für höhere Leitzinsen im Sommer. Investoren preisen stattdessen erste Zinssenkungen bis zum Jahresende ein.

Einige Experten warnen allerdings vor zu viel Optimismus. Ökonom Stephen Stanley sieht in der Marktdynamik eine klare Überreaktion auf den jüngsten Arbeitsmarktbericht. Letztlich bestimmen allein die künftigen US-Inflationsdaten den geldpolitischen Kurs der Notenbank.

Milliarden-Rückkauf stützt die Bewertung

Für die Allianz bleibt das Zinsumfeld entscheidend. Der Versicherer verwaltet ein milliardenschweres Anlageportfolio für seine Kunden. Niedrigere Zinsen machen Aktien im Vergleich zu festverzinslichen Anleihen attraktiver. Das treibt klassische Substanzwerte an.

Zusätzlich stützt der Konzern seinen eigenen Aktienkurs. Bis Ende Dezember läuft ein massives Rückkaufprogramm über 2,5 Milliarden Euro. Die Allianz zieht die erworbenen Papiere anschließend ein. Das reduziert die ausstehende Aktienanzahl und stärkt den Gewinn je Anteilsschein.

Am Freitag ging das Papier bei 418,70 Euro aus dem Handel. Damit fehlt weniger als ein Prozent zum jüngsten Jahreshoch. Binnen zwölf Monaten legte der Kurs um gut 20 Prozent zu.

Der nächste Prüfstein

Das makroökonomische Umfeld gibt vorerst den Takt vor. Zinspolitik und das deutsche Reformpaket steuern das breite Marktklima. Der nächste konkrete Termin für das Unternehmen steht bereits im Kalender. Im August präsentiert die Allianz ihren Halbjahresbericht.

Allianz-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Allianz-Analyse vom 06. Juli liefert die Antwort:

Die neusten Allianz-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Allianz-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 06. Juli erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Allianz: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Disclaimer

Hinweis: Teile dieses Artikels wurden mithilfe Künstlicher Intelligenz erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Die auf finanztrends.de angebotenen Beiträge dienen ausschließlich der Information. Die hier angebotenen Beiträge stellen zu keinem Zeitpunkt eine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlung dar. Sie sind nicht als Zusicherung von Kursentwicklungen der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren ist risikoreich und birgt Risiken, die den Totalverlust des eingesetzten Kapitals bewirken können. Die auf finanztrends.de veröffentlichen Informationen ersetzen keine, auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete, fachkundige Anlageberatung. Es wird keinerlei Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden übernommen. finanztrends.de hat auf die veröffentlichten Inhalte keinen Einfluss und vor Veröffentlichung sämtlicher Beiträge keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand dieser. Die Veröffentlichung der namentlich gekennzeichneten Beiträge erfolgt eigenverantwortlich durch Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen o.ä. Demzufolge kann bezüglich der Inhalte der Beiträge nicht von Anlageinteressen von finanztrends.de und/ oder seinen Mitarbeitern oder Organen zu sprechen sein. Die Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen usw. gehören nicht der Redaktion von finanztrends.de an. Ihre Meinungen spiegeln nicht die Meinungen und Auffassungen von finanztrends.de und deren Mitarbeitern wider. (Ausführlicher Disclaimer)