Wachsende Umsätze treffen auf fallende Kurse. Bei Allgeier klaffen die operative Entwicklung und die Stimmung am Aktienmarkt derzeit weit auseinander.
Operatives Plus im ersten Quartal
Im ersten Quartal 2026 steigerte der IT-Dienstleister den Umsatz in den fortgeführten Bereichen um neun Prozent. Er erreichte damit 87 Millionen Euro. Das bereinigte EBITDA kletterte parallel dazu auf 9,1 Millionen Euro. Diese Zahlen belegen die Dynamik in den Kernbereichen Softwareentwicklung und digitale Transformation.
Dividende als Anker
Trotz der Kursverluste setzt das Management auf eine attraktive Gewinnbeteiligung. Der Vorstand schlägt eine Dividende von 1,00 Euro je Aktie für das vergangene Jahr vor. Diese Zahlung bildet einen zentralen Pfeiler in der Kommunikation mit den Aktionären. Das Unternehmen will sich so in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld behaupten.
Chartbild bleibt belastet
An diesem Mittwoch verlor das Papier rund drei Prozent und notierte bei 15,30 Euro. Seit Jahresbeginn summiert sich der Rückgang damit auf fast 28 Prozent. Der Kurs liegt deutlich unter dem 200-Tage-Durchschnitt von 18,20 Euro. Marktbeobachter deuten dies als Zeichen für einen intakten Abwärtstrend.
Die hohe Nervosität spiegelt sich in einer Volatilität von 45 Prozent wider. Mit einem RSI von 36,5 nähert sich der Titel allerdings einer überverkauften Zone. Dies könnte eine kurzfristige Konsolidierung einleiten. Die Aktie notiert derzeit knapp über dem Jahrestief von 14,35 Euro.
Die kommenden Wochen entscheiden über die Stabilität des Titels. Ein wichtiger Termin steht bereits fest: Die Aktionäre stimmen auf der Hauptversammlung über den Ausschüttungsvorschlag ab.
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