Allgeier belohnt seine Aktionäre für den jüngsten Konzernumbau. Der IT-Dienstleister schlägt für das abgelaufene Jahr eine Dividende von insgesamt 1,00 Euro vor. Am Markt sorgt die Nachricht für Auftrieb: Das Papier legt am Dienstag um 7,6 Prozent auf 16,95 Euro zu.
Dividende und Rückkäufe
Die geplante Ausschüttung markiert eine Verdopplung gegenüber den Vorjahren. Sie setzt sich aus einer regulären Dividende von 0,50 Euro und einem Bonus in gleicher Höhe zusammen. Finanziert wird der Sonderteil aus dem Verkauf der Sparte für IT-Infrastruktur im Jahr 2025.
Der Konzern nutzt die Erlöse aus der 76 Millionen Euro schweren Transaktion gezielt für die Bilanzpflege. Ein Großteil floss in die Schuldentilgung sowie in Investitionen für neue KI-Plattformen. Parallel dazu setzt das Management auf Aktienrückkäufe.
Im ersten Quartal investierte Allgeier rund 7 Millionen Euro in den Rückerwerb eigener Anteile. Der Konzern hält damit inzwischen etwa 3,3 Prozent des Grundkapitals. Operativ lieferte das Unternehmen solide Zahlen für das Startquartal.
Operative Stabilität
Der Umsatz im fortgeführten Geschäft kletterte um 9 Prozent auf 87 Millionen Euro. Die Wertschöpfungsmarge blieb mit 34 Prozent stabil auf dem Niveau des Vorjahres. Unter dem Strich verbesserte sich das Vorsteuerergebnis deutlich auf 1,4 Millionen Euro.
Für das Gesamtjahr hält der Vorstand an seinen Zielen fest. Er erwartet einen Jahresumsatz in einer Bandbreite von 350 bis 390 Millionen Euro. Die Abstimmung über den Dividendenvorschlag ist für die Hauptversammlung im Juni 2026 vorgesehen.
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