Allegro Microsystems: Ihre Dreifachchance auf hohe Gewinne

Die Aktie des US-amerikanischen Chip-Herstellers Allegro Systems ist mit sehr viel Dampf in das neue Jahr gestartet!

Auf einen Blick:
  • Rechenzentren treiben Gewinne heute – Robotik morgen
  • Dank KI-Boom: Hohe Wachstumsraten 26/27
  • Zusatz-Joker Übernahme: Deal wäre Abkürzung zu hohem Gewinn

Allegro Microsystems: Ihre Dreifachchance auf hohe Gewinne

Die Aktie des US-amerikanischen Chip-Herstellers Allegro Systems ist mit sehr viel Dampf in das neue Jahr gestartet. Trotz diverser Belastungsfaktoren und einer zuletzt schwachen Entwicklung, notiert die Aktie noch immer zweistellig im Gewinn. Dabei ist der Name Allegro Microsystems in Deutschland nur den wenigen Wenigsten bekannt. In den USA dagegen gehört das mit 6 Mrd. Dollar bewertete Unternehmen zumindest bei den auf Technologie ausgerichteten Investoren zu einem alteingesessenen Spezialisten im Halbleitermarkt.

Der Konzern aus New Hampshire entwickelt hochspezialisierte Sensor- und Powerchips, die in Elektroautos, Robotern, Industrieanlagen und zunehmend auch in Rechenzentren eingesetzt werden. Allegro liefert für diese Güter die Chips, ohne die die immer anspruchsvollere Elektronik gar nicht funktionieren würde. In der Praxis bedeutet das: Ohne die Allegro-Sensoren könnten Roboter ihre Bewegungen nicht präzise kontrollieren, Elektromotoren nicht effizient arbeiten und komplexe Maschinen nicht sicher gesteuert werden. Und mit zunehmender Elektrifizierung der Wirtschaft wächst der Bedarf an genau solchen Bauteilen rapide.

Rechenzentren treiben Gewinne heute – Robotik morgen

Aktuell wird bei Allegro stark die Rechenzentren-Wachstumsrate als Indikator für die Gewinnentwicklung herangezogen. Das ist mit Sicherheit auch nicht verkehrt, Sie alle hören aktuell bei den Unternehmensprognosen 2026 von den Milliarden-Investitionen in neue Rechenzentren. Auch für Allegro relevante Themen wie die fortschreitende E-Mobilität oder zunehmende Automatisierung in der Fabrik werden Ihnen nicht entgangen sein.

Bei den Amerikanern ist aber der vielleicht noch spannendere Teil der Investitionsstory die Robotik. Wenn über die nächste industrielle Revolution gesprochen wird, denken viele zuerst an künstliche Intelligenz und die damit verbundene Software. Sicher, hier liegt großes Potential, doch sollte der Produktionssektor und das was KI ermöglicht, nicht vergessen werden. Dort entscheidet die Hardware, insbesondere Chips, darüber, ob zum Beispiel Roboter zuverlässig arbeiten können.

Die Bewegungen eines Roboters werden durch elektrische Motoren erzeugt, die wiederum präzise überwacht und gesteuert werden müssen. Genau hier kommen die Lösungen von Allegro ins Spiel. Magnetische Sensoren erkennen die exakte Position von Motoren, Stromsensoren messen Energieflüsse und sorgen dafür, dass Maschinen effizient und sicher laufen.

In modernen Robotersystemen sind diese Komponenten unverzichtbar. Je stärker Roboter in Fabriken, Logistikzentren oder sogar im Alltag eingesetzt werden – die Entwicklung ist weiter als viele Menschen glauben (möchten) – desto mehr solcher Chips werden benötigt. Für Allegro eröffnet sich damit ein Markt mit langfristig enormem Wachstumspotenzial, der die ohnehin spannende Investitionsstory Rechenzentrum noch attraktiver macht.

Dank KI-Boom: Hohe Wachstumsraten 26/27

Sicher, die Robotik ist auf dem Weg, aber noch nicht da. Und auch wenn an der Börse Erwartungen gehandelt werden, sollte bei Allegro zunächst auf die Chance im Bereich Rechenzentren geschaut werden – weil die auch allein eine Investition attraktiv macht. Der globale KI-Boom sorgt dafür, dass immer mehr neue Serverfarmen gebaut werden, die enorme Mengen an Strom benötigen. In solchen Anlagen muss Energie präzise verteilt, überwacht und geregelt werden.

Eines der Kernprodukte von Allegro, die Powerchips, spielen dabei eine zentrale Rolle. Sie sorgen dafür, dass Stromversorgungssysteme stabil laufen und dass die Energieeffizienz verbessert wird. Das ist von höchster Wichtigkeit, da Rechenzentren heute zu den größten Stromverbrauchern der digitalen Wirtschaft zählen und der Stromverbrauch gleichzeitig ein Kostenfaktor ist. Es wird erwartet, dass das boomende Kerngeschäft im aktuellen Geschäftsjahr 2025/26 den Gewinn mehr als verdoppeln wird. Im kommenden Jahr wird das Gewinnwachstum auf gut 80% taxiert, danach immer noch hohe 55%. Das weckt Begehrlichkeiten und schafft eine dritte Fantasie für Anleger: eine mögliche Übernahme.

Zusatz-Joker Übernahme: Deal wäre Abkürzung zu hohem Gewinn

Anfang vergangenen Jahres versuchte der Halbleiterkonzern Onsemi, Allegro für rund 6,9 Milliarden Dollar zu übernehmen und bot etwa 35 Dollar je Aktie. Das Management lehnte das Angebot allerdings als viel zu niedrig ab, was mit Blick auf die zuletzt gehandelten Preise absolut gerechtfertigt war. Onsemi zog seine Offerte daraufhin zurück, doch erfahrene Übernahme-Spekulanten wissen: Nicht selten ist nach dem gescheiterten Deal vor der geglückten Transaktion!

Große Halbleiterunternehmen suchen aktuell verstärkt nach Unternehmen mit Zukunfts-Technologien, mit denen sie ihre Position stärken können. Allego ist innerhalb der Branche nur ein kleiner Fisch und könnte von diversen Branchengrößen finanziell problemlos übernommen werden. Selbst die deutsche Infineon ist auf der Liste möglicher Bieter weit oben. Auch wenn aktuell kein konkreter Deal auf dem Tisch liegt, bleibt also die Übernahme-Chance auf einen schnellen Gewinn.

Sollte es zu einer Offerte kommen, muss diese jedoch so hoch sein, dass die Aktionäre auch verkaufen wollen. Üblicherweise liegen Übernahme-Angebote rund 30% über dem aktuellen Börsenkurs, bei Allegro wird das mit Blick auf das Potenzial des Unternehmens wohl kaum reichen. Allein das durchschnittliche Kursziel der Analysten lautet auf gut 45 US-Dollar, was schon mehr als 40% über dem aktuellen Kursniveau ist.

Noch vor wenigen Wochen wechselte die Aktie sogar zu Kursen oberhalb von 40 Dollar den Besitzer, sodass ein Angebot in dieser Region für neue Investoren wenig attraktiv wäre. Gleichzeitig könnte der Versuch, die Kursschwäche auszunutzen, einen anderen Bieter anlocken und in einen teuren Übernahme-Kampf münden. Ein Übernahme-Angebot das interessant für die Investoren wäre und eine Erfolgschance haben soll, müsste daher meines Erachtens bei 50 Dollar plus X liegen. Aktuell ist die Aktie für 34 Dollar zu kaufen – ein Übernahme-Gewinnpotenzial von mehr als 50% gibt es für Investierte zur spannenden Story also on top.

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