Albemarle stoppt den Betrieb seiner Lithiumhydroxid-Anlage in Kemerton, Westaustralien. Das Unternehmen legt nun auch die letzte aktive Produktionslinie still. Bereits 2024 hatte Albemarle eine zweite Linie pausiert und Ausbaupläne komplett gestrichen. Jetzt folgt der nächste harte Schritt.
Info: Albemarle ist ein US-Chemiekonzern und ein großer Produzent von Lithium. Der Konzern liefert Batterierohstoffe für E-Autos und Batterien.
Albemarle Aktie Chart
Was ist passiert?
Der Lithiumpreis schwankt stark. Zwar zog er zuletzt etwas an, doch das reicht offenbar nicht aus, um die hohen Kosten der Verarbeitung von Hartgestein-Lithium im Westen wirtschaftlich zu decken. Albemarle reagiert und fährt die Anlage auf „Pflege und Wartung“ herunter. Das bedeutet: keine laufende Produktion, aber die Infrastruktur bleibt erhalten.
Für Anleger ist entscheidend
Albemarle erwartet durch den Schritt eine Verbesserung beim operativen Ergebnis ab dem zweiten Quartal 2026. Die geplanten Absatzmengen für 2026 will Albemarle trotzdem einhalten. Kunden sollen über andere Produktionsstandorte beliefert werden.
Wichtig: Die Beteiligungen an den australischen Minen Greenbushes und Wodgina bleiben unberührt. Diese gelten weiterhin als strategisch zentral. Besonders Greenbushes zählt zu den hochwertigsten Vorkommen von Lithium weltweit.
Das müssen Anleger wissen!
Albemarle setzt auf Kostendisziplin und finanzielle Flexibilität. Der Konzern schützt seine Bilanz, statt auf schnelle Markterholung zu spekulieren. Der Schritt zeigt jedoch auch, wie angespannt der Lithiummarkt bleibt.
Wer investiert ist, sollte die Preisentwicklung bei Lithium und die Nachfrage aus der Batterie- und E-Auto-Industrie genau verfolgen. Kurzfristig signalisiert die Stilllegung Vorsicht. Langfristig bleibt Lithium ein Schlüsselrohstoff – aber der Weg bleibt holprig.
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